WM-Start bei Schmuddelwetter: Wo die größten Partys steigen.
Köln macht nicht mitKein städtisches Public Viewing zur WM – hier können Fans gucken
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WM-Fieber ja, Sommermärchen-Wetter nein! Zum Auftakt der deutschen Nationalmannschaft ins Turnier macht das Wetter den Fans einen Strich durch die Rechnung. Wenn das Match gegen Curaçao am Sonntag um 19 Uhr deutscher Zeit angepfiffen wird, bleibt es in Nordrhein-Westfalen kühl.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert Temperaturen um die 19 Grad. Lokal müssen Fußballbegeisterte sich auf Regenschauer gefasst machen, dazu sind vor allem im Osten und Norden des Landes kräftige Böen drin.
Wann starten die Begegnungen?
Zahlreiche Anhänger möchten die WM-Begegnungen zusammen mit Freunden oder Gleichgesinnten erleben. Im Gegensatz zur EM in Deutschland und NRW vor zwei Jahren werden aber nicht viele große Fanmeilen errichtet. An vielen Orten halten jedoch die Wirte die Stellung für ihre Kundschaft. Wie es in Köln läuft, erfahrt ihr hier. Wer mit Tausenden von Leuten eine stadionähnliche Stimmung sucht, der wird im Ruhrpott fündig.
Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in Nordamerika und somit in anderen Zeitzonen statt. Die DFB-Auswahl beginnt das Turnier am Sonntagabend in Houston gegen Curaçao (19 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV).
Die Partien gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni und gegen Ecuador am 25. Juni werden jeweils um 22.00 Uhr deutscher Zeit gestartet. Einige Vorrundenspiele fangen sogar erst um Mitternacht hiesiger Zeit oder noch später an. Das WM-Finale wird am 19. Juli um 21 Uhr ausgetragen.
Bei den Matches des DFB-Teams wird aufgrund des höheren Aufwands eine Sicherheitsabgabe von zwei Euro verlangt. Ansonsten ist das Public Viewing umsonst. Der Einlass startet zwei Stunden vor Spielbeginn, wenn das DFB-Team antritt und auch beim Finale. Üblicherweise geht es eine Stunde vor dem ersten Spiel des Tages los. Für ein zweigeschossiges VIP-Zelt werden Tickets verkauft.
Stadt Köln verzichtet auf eigenes Public Viewing
Die Stadt Köln organisiert kein „eigenes“ Public Viewing, „weil sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass sich das Interesse des Publikums für Public Viewings in Grenzen hält, wenn das Turnier nicht in Deutschland stattfindet“, äußerte ein Sprecher.
Allerdings haben Kneipen, Biergärten und Open-Air-Kino WM-Spots eingerichtet. In unserer Infokarte, die laufend aktualisiert wird, findest du Locations in Köln, um die WM-Spiele mit vielen Fans gemeinsam zu erleben. Such dir deinen Hotspot aus:
Die Stadt Köln betont in ihren Vorgaben für TV-Übertragungen in der Gastronomie, dass man Rücksicht auf die Anwohner nehmen muss. Wie bei früheren Meisterschaften sind besonders laute Instrumente wie Vuvuzelas, Trommeln, Tröten oder Pfeifen im Freien verboten. Die Betreiber sind angehalten, dies durchzusetzen.
Wie und wo guckt ihr die WM? Zu Hause, in der Kneipe, im Biergarten, auf Mallorca? Meldet euch bei uns! Fotos, Videos und Infos jetzt hier schnell und einfach hochladen.
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Hier geht's zu den F.A.Q.Wo gibt es die größten Events?
Eine dpa-Umfrage unter den zehn größten NRW-Städten ergab, dass es auch an anderen Orten größere Events gibt. In Essen zum Beispiel sind drei Public Viewings mit je 1.000 erwarteten Gästen angemeldet. In Wuppertal bietet die größte Veranstaltung Platz für 1.200 Fans. Wie Bielefeld mitteilt, erstrecken sich die Locations von einer Bar über Biergärten bis zu einem Park. Auch in Münster planen Gaststätten mit Außenbereichen, Fußball zu zeigen.
In Düsseldorf machen die Gastronomen von bereits genehmigten Flächen für ihr Rudelgucken Gebrauch. Anträge auf eine Lockerung der Sperrzeit, um Spiele nach 0.00 Uhr auf der Terrasse zu übertragen, lagen hier nicht vor.
Beim „Stadt Dortmund Fanfest im Hafengarten“ können sich bis zu 3.000 Anhänger unter freiem Himmel in den Konturen einer Halle versammeln. Der Eintritt ist kostenlos. Gezeigt werden WM-Begegnungen, die bis 23.00 Uhr beginnen.

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Zuschauer verfolgen auf der Fanmeile vor dem Rathaus in Recklinghausen 2014 ein WM-Fußballspiel. (Achivbild)
Auch die Organisatoren der „Kia Arena“ auf dem Recklinghäuser Rathausplatz bezeichnen ihre Fan-Zone als eine der größten in Deutschland. Bei Auftritten der DFB-Elf wird der angrenzende Wallring am Altstadtrand schon Stunden vorher abgeriegelt. Die maximale Auslastung beträgt dann 8.000 Personen. Alle Turnier-Spiele, die bis 22.00 Uhr beginnen, werden übertragen. Die Stadt Recklinghausen nennt das Fan-Areal auch den größten Biergarten der Gegend. Denn vor der eindrucksvollen Kulisse des Rathauses stellt man in der Arena Bierzeltgarnituren auf, sofern nicht die deutsche Mannschaft spielt.
Mit einer Kapazität von bis zu 10.000 Personen betrachten die Organisatoren die „Arena auf Ewald“ in Herten als das größte Rudelgucken in NRW (seht auch das Video oben). Alle Vorrundenspiele, die vor 22.00 Uhr starten, werden dort gezeigt. Bei Begegnungen ohne deutsche Beteiligung ist der Zugang gratis. Bei den Spielen der DFB-Elf kostet es eine Sicherheitsgebühr von zwei Euro. Es sind auch Karten für spezielle Bereiche mit eigenen Toiletten und Bar verfügbar. Für das Riesenrad auf dem Areal braucht man ebenfalls ein separates Ticket.

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Fans verfolgen vor einer Gaststätte das Spiel der deutschen Mannschaft. (Illustration)
Wie ist die Lage in der Kneipe nebenan?
Die Public-Viewing-Möglichkeiten in der Gastronomie werden bei der WM wahrscheinlich nicht so verbreitet sein wie bei der EM 2024. Die Verwertungsgesellschaft Gema rechnet mit einer geringeren Anzahl an Anmeldungen von Gaststätten. „Grund ist, dass die EM im Jahr 2024 bei uns in Deutschland war und die Spielzeiten in diesem Jahr nicht so günstig liegen wie vor zwei Jahren“, teilt eine Sprecherin mit.
Was meinen die Marktforscher?
Lediglich neun Prozent der Haushalte beabsichtigen laut einer Stichprobe der NIQ-Marktforscher, Public-Viewing-Events zu besuchen. Die Mehrheit der Interviewten möchte die Fußballspiele daheim allein oder in Gesellschaft ansehen. Daher erwartet das Unternehmen eine Verlagerung des Konsums in den häuslichen Bereich. Der eigene Fernseher bleibt die Regel. Mehr als ein Drittel der in der ersten Maihälfte Befragten will an den Spieltagen auch Lieferdienste beauftragen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

