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Gegner-Trainer adelt JuleCuraçao-Coach Dick Advocaat schwärmt vom deutschen Bundestrainer

WM 2026 - Brasilien - Marokko

Copyright: Matt Slocum/AP/dpa

Kein Sieg zum Auftakt für den Rekordweltmeister.

Neuer-Comeback fix, Schotten feiern, Brasilien zittert.

Was für eine Nacht bei der WM! Ein Torwart-Titan kehrt zurück, eine ganze Nation ist im Freudentaumel und ein Top-Favorit wackelt gewaltig. Die Highlights aus den USA, Kanada und Mexiko.

Nagelsmann bestätigt: Neuer im Tor gegen Curaçao

Endlich ist es offiziell! Die Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor der DFB-Elf für den Auftakt des riesigen Turniers ist beschlossene Sache. Bundestrainer Julian Nagelsmann gab grünes Licht für den 40-jährigen Schlussmann des FC Bayern. Der frühere Weltmeister wird 17 Stunden vor dem Anpfiff in Houston gegen Curaçao (heute, 19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) definitiv spielen.

Das letzte Mal stand Neuer bei seinem 124. Einsatz für Deutschland auf dem Platz, als das Team am 5. Juli 2024 im Viertelfinale der Heim-EM an Spanien scheiterte. Eine weitere gute Nachricht: Außer dem Torwart sind auch alle anderen Akteure einsatzbereit.

Während sich Nagelsmann zu Jürgen Klopps „Noch“-Kommentar bezüglich seiner eigenen Zukunft nach dem Turnier bedeckt hielt, bekam er vom gegnerischen Trainer ein dickes Kompliment. Dick Advocaat, der Trainer von Curaçao und ganze 40 Jahre älter, schwärmte regelrecht. Nagelsmann sei „jung, berühmt“, so Advocaat. Sein Urteil: „Er ist ein exzellenter Trainer.“ Wer in diesem Alter schon die deutsche Nationalelf trainiere, der müsse etwas Besonderes mitbringen.

36 Jahre Warten vorbei: Schotten feiern irren WM-Sieg

Eine Durststrecke von mehr als drei Jahrzehnten ist endlich vorbei! Schottland hat, beflügelt von Tausenden Anhängern in ihren typischen Kilts, einen verbissen erkämpften WM-Erfolg errungen. Mit diesem Sieg im ersten Spiel machten sie zugleich Haitis Traum vom allerersten WM-Zähler zunichte.

Gegen die Karibik-Nation, die von Armut, Hunger und politischen Unruhen gezeichnet ist, gewannen die „Bravehearts“ mit 1:0 (1:0). Nun ist der Traum vom erstmaligen Erreichen der K.o.-Phase zum Greifen nah. Da Brasilien und Marokko sich unentschieden trennten, grüßen die Schotten sogar von der Spitze der Gruppe C.

Den entscheidenden Treffer des Abends markierte John McGinn (28. Minute) von Aston Villa, dem Gewinner der Europa League, unter den Blicken des prominenten Fans Rod Stewart. Für die Schotten war es die Rückkehr zum größten Fußballturnier nach 28 Jahren Abwesenheit und der erste Sieg bei einer Endrunde seit dem Jahr 1990. Haiti hatte bei seiner einzigen WM-Teilnahme 1974 alle drei Gruppenspiele verloren.

Favoriten-Stolperer: Brasilien zittert sich zu Remis

Der große Titelfavorit schrammt haarscharf an einer Blamage vorbei! Brasilien hat zum WM-Start in Nordamerika eine Pleite gerade noch verhindert. Gegen den erwartet starken Gruppengegner Marokko reichte es für die Seleção nur zu einem 1:1.

Zunächst brachte Ismael Saibari (21), der Halbfinalist von 2022 und angeblich ein Transferziel des FC Bayern, Marokko in Front. Doch Vinícius Júnior (32) rettete die Mannschaft von Trainer-Legende Carlo Ancelotti mit einem absoluten Traumtor vor einer Niederlage. Die heimische Presse ist alarmiert. „Das Unentschieden beim Auftaktspiel verstärkt die Zweifel an der Nationalmannschaft von vor der WM“, urteilte Brasiliens Zeitung „O Globo“.

Sensation in San Francisco: Katar holt ersten WM-Punkt

Was für eine Genugtuung für den ehemaligen WM-Gastgeber! Bei der Heim-WM vor rund dreieinhalb Jahren ging Katar leer aus und holte Ende 2022 keinen einzigen Zähler. In San Francisco gelang nun mit einem 1:1 gegen die Schweiz der historische erste Punktgewinn.

„Wir sind sehr stolz auf uns“, erklärte Stürmer Akram Afif. Er fügte mit einem Lächeln hinzu: „Hoffentlich können wir im nächsten Spiel drei Punkte holen.“ Die Schweizer waren durch einen von Breel Embolo verwandelten Strafstoß in der 17. Minute in Führung gegangen. Doch ein Eigentor von Miro Muheim in den letzten Momenten des Spiels ließ Katar am Ende jubeln. „Wüsten-Kicker schocken die Nati spät“, titelte das Schweizer Boulevardblatt „Blick“.

Klartext von Rangnick: Zukunft in Österreich besiegelt

Auch abseits des Rasens wurden Fakten geschaffen. Die Gerüchte um einen Wechsel von Ralf Rangnick zur AC Mailand sind vom Tisch. Der 67-Jährige und der österreichische Fußballverband haben den Spekulationen ein Ende gesetzt. Wie der Verband bekannt gab, wird der Trainer die Nationalmannschaft Österreichs zur EM 2028 führen und bleibt somit auch nach der Weltmeisterschaft im Amt.

Sollte die Qualifikation für das Turnier in Großbritannien und Irland gelingen, dehnt sich Rangnicks Kontrakt automatisch aus. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass für mich die Geschichte Vertragsverlängerung eine Grundsatzentscheidung ist, wo viele Faktoren eine Rolle gespielt haben. Auch der Umstand, wer von meinem Trainerteam weiter zur Verfügung steht“, ließ Rangnick laut Verbandsmitteilung verlauten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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