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Sechs Monate vor WM Flicks Kader und Startelf für Katar stehen nahezu fest

Die Nationalspieler bei einem Trainingsspiel in Marbella.

Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Leon Goretzka und Anton Stach beim Training am 24. Mai 2022 in Marbella.

In knapp sechs Monaten beginnt die WM in Katar. Schon jetzt sind viele Fragen bei der Nationalmannschaft beantwortet. Der Kader und die vermeintliche Startelf zeichnen sich immer deutlicher ab.

Strahlender Sonnenschein, perfekte Trainingsplätze, gelöste Stimmung. Der Start in die dreiwöchige Länderspiel-Phase mit den vier Partien in der Nations League ist an der Costa del Sol gelungen. Auch wenn die Umgebung Urlaubs-Atmosphäre vorgaukelt, zieht Hansi Flick (57) auf dem Platz die Zügel an.

„Die einfachen Dinge richtig machen“, ermahnte der Bundestrainer seine Spieler während einer Übung im strengen Ton. Nachmittags können die Nationalspieler auf den Golfplatz oder in die Innenstadt von Marbella. Aber vormittags wird konzentriert trainiert. „Wir wollen eine Entwicklung sehen von denen, die hier dabei sind“, sagt Flick. „Jeder ist in der Verantwortung, noch besser zu werden.“

Hansi Flick: Dieser Sommer ist Standortbestimmung für die WM

Das Mini-Trainingslager und die vier anstehenden Nations-League-Spiele gegen Europameister Italien (4. und 14. Juni), den EM-Zweiten England (7. Juni) und Ungarn (11. Juni) sieht Flick bereits als Fingerzeig Richtung WM 2022. „Es ist schon eine Standortbestimmung. Es geht auch um mentale Stärke, wenn es darauf ankommt“, sagte der Bundestrainer: „Es ist wichtig zu sehen, wo wir stehen. Und dann schauen wir, was wir auf dem kurzen Weg zur WM besser machen können.“

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Die Gedanken kreisen schon längst um das Turnier in Katar. Und die meisten Fragen sind auch schon beantwortet. Die 26 nominierten Spieler, die aktuell in Marbella sind, dürften beste Chancen auf ein WM-Ticket haben. Ersatz-Keeper Marc-André ter Stegen (30) würde noch anstelle von Hoffenheims Oliver Baumann (31) ins Team rutschen.

Aber für andere Kandidaten wie Ridle Baku (24), Emre Can (28), Julian Draxler (28), Robin Gosens (27), Matthias Ginter (28), Christian Günter (29), Marcel Halstenberg (30), Robin Koch (25), Florian Neuhaus (25) oder Kevin Volland (29) wird es schon eng mit einem Katar-Platz. Nur eine überragende Vorrunde im jeweiligen Verein oder Verletzungen anderer Akteure würde noch die Türe öffnen. „Der Kader, der jetzt da ist, ist vom Stamm her das Maß aller Dinge“, sagt Hansi Flick. Von einem Mats Hummels (33) spricht beim DFB-Team schon lange niemand mehr.

Ähnlich klar sieht es auch schon in Sachen WM-Startelf aus. 4-2-3-1 wird Flicks Turnier-Taktik. Stand heute wären Manuel Neuer (36) im Tor, Antonio Rüdiger (29) und David Raum (24) in der Abwehr, Joshua Kimmich (27) und Leon Goretzka (27) im defensiven Mittelfeld sowie Thomas Müller (32), Serge Gnabry (26) und Timo Werner (26) in der Offensive gesetzt. Drei von elf Positionen wären also nur noch umkämpft: Wer verteidigt hinten rechts? Wer ist der zweite Innenverteidiger? Wer geht noch mit in die Offensive?

Nationalmannschaft nun mit großem Bayern- und BVB-Block

Ähnlich klar wie die Kader- und Startelf-Situation kristallisiert sich auch schon heraus, dass die Nationalmannschaft künftig von zwei starken Bundesliga-Blöcken dominiert wird. In Marbella tummeln sich nun mit Marco Reus (32), Julian Brandt (26) und den drei namhaften Neuzugängen Niklas Süle (26), Nico Schlotterbeck (22) und Karim Adeyemi (20) im Grunde fünf BVB-Profis. Dem stehen sieben Bayern-Stars gegenüber.

„Ich begrüße das absolut. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt: Wenn man zwei Vereine hat, die einen Block bilden, kann man damit erfolgreich sein“, sagte Flick.

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