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Auch FC war heiß auf ihnVor Köln-Duell: Polzin erklärt Kader-Rauswurf von HSV-Star

Plötzlich aussortiert! HSV-Angreifer Rayan Philippe stand beim Auswärtsspiel in Wolfsburg nicht im Kader – der Trainer redet Klartext.

Großes Staunen bei den Anhängern des Hamburger SV. Beim Aufeinandertreffen mit dem VfL Wolfsburg suchte man den Namen von Angreifer Rayan Philippe vergeblich auf dem Spielberichtsbogen. Ein Entschluss, der zunächst viele Fragen aufwarf.

Schließlich ist der 25-Jährige einer der Top-Angreifer bei den Rothosen. Gemeinsam mit Luka Vuskovic führt Philippe mit fünf Toren die interne Torschützenliste des HSV an. Zudem gehört der flinke Linksfuß mit gemessenen 35,2 km/h zu den schnellsten Spielern der Mannschaft. Am Dienstag lieferte Coach Merlin Polzin (35) am Rande einer Trainingseinheit die Erklärung. Das berichtet das HSV-Portal „Nur die Raute“.

Trainer fordert mehr von seinem Angriffs-Star

Der Übungsleiter räumte ein, wie schwer ihm dieser Schritt fiel. „Rayan ist ein perfektes Beispiel, dass so manche Entscheidung menschlich schwierig ist, ihm den Kaderplatz oder die Spielzeit zu nehmen“, äußerte sich Polzin. Direkt im Anschluss gab es jedoch eine deutliche Botschaft in Richtung des Spielers.

„Heruntergebrochen auf das, was ich von Rayan erwarte, ist, dass ich einfach höhere Ansprüche habe“, machte der Coach unmissverständlich deutlich und ergänzte: „Dass er schon deutlich, deutlich bessere Leistungen in dieser Saison gezeigt hat, ist auch klar.“

Polzin bezog sich damit wohl hauptsächlich auf den schwachen Auftritt bei der 0:1-Niederlage gegen die Leverkusener. Der Franzose, an dem im vergangenen Sommer auch der 1. FC Köln Interesse hatte, hatte seinen festen Platz in der Startelf schon vor mehreren Wochen einbüßen müssen.

Die Ursachen für die Leistungsschwankungen verortet Polzin jedoch nicht ausschließlich auf dem Spielfeld. Der Profi, für den im Sommer eine Ablöse von etwa 2,5 Millionen Euro an Eintracht Braunschweig floss, stehe vor neuen Herausforderungen.

„Er musste sich auf seinem Karriereweg durch vieles durchkämpfen. Jetzt ist er in einer deutlich größeren Stadt, mit einem deutlich größeren Interesse an seiner Person. Man muss sich auch mit dem Druck zurechtfinden“, erläuterte der Chefcoach.

Für den Trainer des HSV ist die Nichtberücksichtigung deshalb ein Weckruf. „Da gehört so eine Phase auch mal dazu. Das ist nicht ganz so dramatisch“, meinte Polzin.

Gleichzeitig formulierte er eine unmissverständliche Erwartungshaltung: „Ich habe ihm damit klar aufgezeigt, dass an den Dingen gearbeitet werden soll. Ich hoffe, dass wir die nächsten Schritte gehen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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