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Irre Wahl-Wende um Ex-Bundesliga-Star– jetzt mischt er die Politik auf

VfL-Bochum-Chef Luthe

Copyright: David Inderlied/dpa

Der Vorstandschef vom VfL Bochum, Andreas Luthe, hat bei der Kommunalwahl überraschend gut abgeschnitten. (Archivbild)

Er ist Boss eines Traditionsklubs, jetzt könnte er bald im Rathaus sitzen. Andreas Luthe, Vorstandschef des VfL Bochum, sorgt für eine faustdicke Überraschung in der bayerischen Kommunalpolitik.

Eine verrückte Geschichte bahnt sich an! Andreas Luthe, der frühere Profi-Keeper und jetzige Chef beim Zweitligisten VfL Bochum, hat die Möglichkeit, in der Politik mitzumischen. In Stadtbergen nahe Augsburg könnte er bald einen Platz im Stadtrat bekommen.

Wie die Verwaltung von Stadtbergen bekannt gab, erreichte Luthe bei der jüngsten Kommunalwahl den zwölften Rang auf der Liste der CSU-Kandidaten.

Nur ein Platz fehlt zum direkten Einzug

Der Haken an der Sache: Die CSU sicherte sich bei der Wahl in Stadtbergen elf Mandate. Das bedeutet, Luthe ist für die kommenden sechs Jahre der erste Anwärter auf einen freiwerdenden Posten. Falls ein CSU-Ratsmitglied sein Amt niederlegt, rückt der Fußball-Funktionär nach.

Das ist der eigentliche Wahl-Hammer: Der frühere Torwart startete von Position 22 auf der CSU-Wahlliste. Die Wählerinnen und Wähler haben ihn mit ihren Stimmen ordentlich nach oben katapultiert – was für ein Vertrauensbeweis!

Verbindung nach Augsburg durch Bundesliga-Zeit

Aber wieso engagiert sich ein Manager aus Bochum in der bayerischen Lokalpolitik? Luthe wohnt in einer Nachbargemeinde von Augsburg, weil er zwischen 2016 und 2020 das Tor für den Bundesligisten FC Augsburg hütete, wie die dpa meldet.

Seine Laufbahn als Spieler fand ihr Ende beim VfL Bochum, nachdem er auch für Union Berlin und den 1. FC Kaiserslautern aktiv war. Für den VfL hatte er schon in früheren Jahren lange gespielt. Den Posten als Vorstandschef bei dem Traditionsverein hat er den vorliegenden Informationen zufolge seit dem Sommer 2025 inne.

Ob der viel beschäftigte Vereins-Chef im Fall der Fälle das politische Amt tatsächlich annehmen würde, wird sich zeigen. Die Wählerinnen und Wähler haben ihren Willen jedenfalls klar gezeigt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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