Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig sind weg. Was passiert mit Rudi Völler? Der Sportdirektor hat seine Entscheidung mitgeteilt – und über Klopp gesprochen.
Macht er weiter?Völler gibt Entscheidung bekannt – Mintzlaff-Anruf wegen Klopp

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist weg, für ihn soll Jürgen Klopp (59) übernehmen. Ende des Jahres wird zudem DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (63) seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.
Und was passiert mit Sportdirektor Rudi Völler (66)? Diese Frage – neben dem Thema Klopp – stellten sich viele Fans und Experten in den vergangenen Tagen.
Jetzt hat der Ex-Leverkusener aber über seine Zukunft gesprochen. Der DFB veröffentlichte ein Statement von ihm: Rudi Völler bleibt!
„Auch ich habe natürlich darüber nachgedacht, wie es für mich weitergeht. Nach vielen Gesprächen, auch hier im Verband, angefangen mit Bernd Neuendorf, Aki Watzke, viele aus der Liga, die gesagt haben: ‚Du musst auf jeden Fall weitermachen.‘ Nicht, dass ich unbedingt immer schwach werden muss, das war ja in der Vergangenheit so, aber ich kann auch schlecht Nein sagen und mache es ja auch gerne“, sagte Völler über seine Entscheidung.
Dann sprach der 66-Jährige auch über das dieser Tage alles bestimmende Thema. Nachdem DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke (67) bereits am Montag (6. Juli) neue Details verraten hatte, äußerte sich nun auch Völler erstmals dazu: „Was wichtig war, auch das ist ja klar, dass es natürlich auch ein Gespräch gab, schon zwischen Jürgen Klopp und mir. Und da hat sich schnell herauskristallisiert, dass das am Ende dann auch funktionieren kann und wird.“
Viel mehr wollte Völler dann zwar nicht verraten: „Aber darauf möchte ich jetzt gar nicht so sehr extrem eingehen oder explizit, weil das ist alles noch nicht klar.“
Trotzdem plauderte er noch ein wenig weiter und ihm rutschte ein Klopp-Wort raus, dass bei WM-Start für Aufsehen gesorgt hatte: Wir hoffen alle, dass das funktionieren wird. Was auch schön war: „Auch Oliver Mintzlaff (Red-Bull-Boss, Anm. d. Red.), im Moment noch der Chef von Jürgen, hat mich gestern noch angerufen, er würde auch total befürworten, dass ich bleibe, mit ihm (Klopp, Anm. d. Red.) zusammenarbeite, das würde er total positiv sehen.“
Der Halbsatz „Oliver Mintzlaff, im Moment noch der Chef von Jürgen“ bleibt natürlich hängen. Das deutet darauf hin, dass der Klopp-Deal auf jeden Fall klappen wird.
Klopp sagte zu Beginn der WM 2026 in seiner Funktion als MagentaTV-Experte, dass Nagelsmann die Mannschaft aufstelle und fügte nach einer kleinen Pause das Wort „noch“ hinten dran. Das brachte ihm viel Kritik ein.
Völler verriet weiter, dass die Situation auch für Mintzlaff nicht einfach sei: „Das hat er mir auch noch mal gesagt. Er ist letztendlich für seinen Laden zuständig. Aber man sieht ja schon aus diesen Aussagen, dass sich jeder bemüht im Moment, dass es klappen wird. Und dann versuchen wir positiv in die Zukunft zu schauen.“

