3

+++ EILMELDUNG +++ Gespräche mit Red Bull Klopp bereit für DFB-Job: „Timing besser als es jemals war“

+++ EILMELDUNG +++ Gespräche mit Red Bull Klopp bereit für DFB-Job: „Timing besser als es jemals war“

Gespräche mit Red BullKlopp bereit für DFB-Job: „Timing besser als es jemals war“

Aktualisiert:

Der Weg für Bundestrainer Jürgen Klopp ist frei. Bei MagentaTV bestätigte er Gespräche und zeigt sich zuversichtlich, dass mit Red Bull eine Einigung gefunden werden kann.

Der DFB will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer. Und Klopp hat offenbar richtig Bock auf den Job. Das machte der MagentaTV-Experte am späten Freitagabend mehr als deutlich.

Gegenüber Moderator Johannes B. Kerner bestätigte Klopp, dass es bereits Gespräche zwischen ihm und dem DFB gegeben habe. „Was fehlt zur Einigung?“, wollte Kerner wissen. „Zeit“, erwiderte Klopp.

Jürgen Klopp: Mit seinem Boss hat er schon „Dinge angetextet“

Aktuell ist Klopp noch Head of Global Soccer bei Red Bull. „Ich habe mehrfach gesagt, wie gerne ich diesen Job mache. Ich bin als Mensch so, dass ich normalerweise Verträge super gerne einhalte“, erklärte er. „Aber ich habe durchaus auch gesagt, dass ich Interesse daran habe, an den Gesprächen habe, weil die müssen natürlich erst geführt werden. Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann liegen. Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen. Und deshalb muss man einfach mal die Gespräche auch in gewisser Weise abwarten.“

Klopp erklärte weiter: „Mit meinem Arbeitgeber, mit Oliver Mintzlaff, muss ich natürlich auch reden. Ich weiß, dass ihm der deutsche Fußball auch am Herzen liegt und er dementsprechend sehr offen ist für diese Gespräche. Aber geführt werden müssen sie ja trotzdem.“

Klopp ließ auf eine Nachfrage von Kerner aber durchblicken, dass er nicht glaubt, dass der Red-Bull-Boss ihm Steine in den Weg legen wird. „Es ist schwierig, Gesprächen vorzugreifen, aber wir haben natürlich auch schon Dinge angetextet und dementsprechend gehe ich da nicht von aus“, so Klopp.

Er betonte: „Im Idealfall gibt es am Ende nur Gewinner nach so einer Geschichte, dass man einfach sagt: Okay, Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen können.“

Hier an unserer EXPRESS.de-Umfrage teilnehmen:

VEEDEL-Umfrage811 Stimmen 2 Kommentare

Jürgen Klopp für Julian Nagelsmann – die richtige Entscheidung?

Auf jeden Fall, das ist die beste Lösung.
Nagelsmann hätte eine weitere Chance verdient.

Er habe in seiner Tätigkeit, die er seit 19 Monaten ausführt, „unendlich viel gelernt, ganz viel Erfahrung gesammelt und wir haben ganz viele Dinge verändert. Und das ist jetzt nicht so einfach, da einfach auszusteigen. Sondern es muss geklärt werden, dass es auch weitergehen kann.“

Trotz seines Vertrags bei Red Bull sei das Timing, um den Job als Bundestrainer anzunehmen, aber „besser als es jemals war. Ich habe vor zwei Jahren ungefähr in Liverpool aufgehört und habe gesagt, dass mir die Energie fehlt für eine weitere Aufgabe oder für ein weiteres Jahr mit Liverpool. Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also, ich bin bereit.“ 

Die Frage, wie er das Potenzial des deutschen Fußballs hinsichtlich der EM 2028 einschätzt, kam ihm aber doch etwas zu früh. „Es ist ja, wenn man so will, noch ein bisschen ein ungelegtes Ei. Man kann sich vorstellen, dass wenn sowas losgeht, wenn die Gespräche beginnen, dann fängt auch das Kopfkino an: Was könnte man machen?“, so Klopp.

Für ihn ist klar: „Es liegt nicht nur am Cheftrainer, ganz bestimmt nicht, sondern der deutsche Fußball steht jetzt am Wendepunkt. Wir müssen Dinge grundlegend verändern. Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind.“

Nadiem Amiri jubelt mit Nationalspielern bei der WM.
Transfer-Hammer bahnt sich an
RB Leipzig heiß auf deutschen WM-Fahrer