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„Sowas Schlechtes noch nie gehört“ Meppen-Kapitän schießt gegen Viktoria-Haudegen

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René Klingenburg (l.) von Viktoria Köln geriet am Sonntag im Drittliga-Spiel beim SV Meppen mit SVM-Kapitän Thilo Leugers aneinander.

Meppen – Viktoria Köln grüßt aktuell vom Aufstiegs-Relegationsplatz der 3. Liga. Grund dafür ist der jüngste 1:0-Sieg der Kölner beim SV Meppen. Für die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev (55) war es das dritte Spiel in Folge ohne Gegentor. Für die Viktoria ist das Drittliga-Rekord. Dennoch sind die Defensiv-Sorgen vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern II am Mittwoch (19 Uhr, MagentaSport) groß.

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Schuld daran sind die beiden Platzverweise gegen Bernard Kyere (25) und Dominik Lanius (23). Die beiden Innenverteidiger hatten gegen Meppen innerhalb von drei Minuten die Ampelkarte gesehen. Nun muss sich Trainer Dotchev fragen, wer seine Defensive im kommenden Spiel zusammenhalten soll.

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Maximilian Rossmann fehlte gegen den SV Meppen

Maximilian Rossmann (25) konnte sich bereits früh in der Saison als Abwehrchef bei der Viktoria etablieren. Gegen den SV Meppen fehlte er allerdings krankheitsbedingt. Eine Grippe hat den Innenverteidiger flachgelegt. Ob er bis Mittwoch wieder bei hundert Prozent ist, ist fraglich.

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Viktoria Kölns Bernard Kyere schleicht nach seinem Platzverweis gegen den SV Meppen vom Feld.

Eine Möglichkeit wäre, dass Dotchev seine beiden Sechser – Moritz Fritz (27) und Jeremias Lorch (24) – in die Innenverteidigung zurückzieht. Fritz hatte schon zuvor beim Kölner Rivalen Fortuna Köln lange in der Innenverteidigung gespielt und stabilisierte bereits in der vergangenen Saison die Defensive der Viktoria nach der Corona-Unterbrechung.

Auch bei Sead Hajrovic (27) ist es noch nicht ganz sicher, ob er für das Spiel komplett fit ist. Der Innenverteidiger klagte zuletzt über Probleme an den Bändern.

René Klingenburg entgeht Roter Karte und sorgt für Frust beim SV Meppen

Fast wäre es für die Viktoria sogar noch schlimmer gekommen. In der 22. Minute entkam Mittelfeldspieler René Klingenburg (26) denkbar knapp einem Platzverweis. Bei einem handelsüblichen Zweikampf waren der Viktoria-Abräumer und Meppens Kapitän Thilo Leugers (29) zu Boden gegangen. Beim Aufstehen stieg er dem Meppener allerdings aufs Knie – und blieb dort auch erst mal stehen. Leugers brannten daraufhin die Sicherungen durch und er trat nach Klingenburg.

Für Leugers ging es nach der Aktion direkt in die Kabine. Klingenburg bekam – zum Unverständnis des SV Meppen – nur Gelb. Nach Spielende entlud sich Leugers Zorn beim MagentaSport-Interview. „Er steht klar auf meinem Knie. Dass er jetzt sagt, das Draufsteigen wäre keine Absicht gewesen, finde ich total schwach von ihm. Er kann nicht sagen, dass es keine Absicht war. Das ist das Schlechteste, was ich jemals gehört habe.” Über seinen eigenen Aussetzer meinte der Meppener Kapitän: „Ich lasse mich hinreißen, das ist nicht clever von mir.“ Klingenburg hatte zuvor im Interview gesagt, seine Aktion sei „keine Absicht“ gewesen.

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