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VfB fegt Augsburg wegNach Europa-Aus: Undav mit Doppelpack und Ansage an Nagelsmann

Ätsch: Deniz Undav jubelt nach seinem zweiten Tor zum 4:1.

Copyright: Harry Langer/dpa

Ätsch: Deniz Undav jubelt nach seinem zweiten Tor zum 4:1.

Unglaubliche Antwort! Stuttgart nimmt Augsburg komplett auseinander.

Nur drei Tage nach dem schmerzhaften Europa-League-Aus lieferte der VfB Stuttgart eine beeindruckende Leistung in der Bundesliga, wie die dpa meldet. Die Schwaben, mit einem wieder mal zielsicheren Deniz Undav an der Spitze, beherrschten den FC Augsburg bei einem klaren 5:2 (3:0)-Sieg. Damit zementierten sie ihren dritten Platz in der Tabelle. Die Champions League ist zum Greifen nah!

Bereits im ersten Durchgang sorgte der VfB für die Vorentscheidung. Der Nationalspieler Undav startete das Torfestival (12. Minute). Danach schraubten Tiago Tomás (29.) und Nikolas Nartey (31.) mit zwei schnellen Toren das Ergebnis in die Höhe. Ein Strafstoß für die Stuttgarter wurde vom Schiedsrichter nach Ansicht der Videobilder wieder aberkannt (45.).

Undavs Gala-Auftritt: Eine Nachricht an Nagelsmann

Vor allem ein Spieler ragte heraus: Deniz Undav. Er führte mit seinen Saisontreffern Nummer 17 und 18 eine wie entfesselt spielende Stuttgarter Angriffsreihe an. Als zweitbester Torjäger der Liga hinter Harry Kane zeigte er sich vor dem Kasten eiskalt. Das war eine deutliche Bewerbung bei Bundestrainer Julian Nagelsmann im Hinblick auf die kommenden Länderspiele.

„Deniz ist in herausragender Form. Ich glaube nicht, dass der Julian ernsthaft erwogen hat, ihn wegzulassen“, äußerte sich VfB-Coach Sebastian Hoeneß bereits vor der Partie bei DAZN. Die momentane Trefferquote von Undav ist absolut meisterlich.

Augsburg kämpft, aber Stuttgart kontert eiskalt

Der VfB machte auch nach dem Seitenwechsel weiter Druck. Auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:3 von Augsburgs Fabian Rieder (57.) hatte Undav mit seinem zweiten Tor die sofortige Antwort parat (58.). Obwohl die Hausherren Haltung bewiesen und durch den eingewechselten Anton Kade auf 2:4 verkürzten (71.), gehörte das letzte Wort dem VfB: Der ebenfalls ins Spiel gekommene ehemalige Augsburger Ermedin Demirovic traf zum Endstand (83.).

Vom Ärger über die Niederlage in Porto war bei der Truppe von Hoeneß, der auf fünf Positionen rotiert hatte, keine Spur. Die frischen Kräfte taten der Mannschaft sichtlich gut. Für die Augsburger war es im Gegensatz dazu die dritte Pleite nacheinander gegen eine Spitzenmannschaft.

DFB-Chance für den nächsten VfB-Profi?

Und die guten Nachrichten für den VfB könnten weitergehen: Mittelfeld-Antreiber Angelo Stiller (24) glänzte ebenfalls und hat Chancen auf eine Nachnominierung durch Nagelsmann. Der Grund: Bayern-Spieler Aleksandar Pavlovic muss vermutlich verletzungsbedingt passen. Eine endgültige Mitteilung des DFB gab es dazu am Sonntagabend jedoch nicht. Der bereits berufene Jamie Leweling war, wie schon beim Spiel in Porto, verletzt nicht dabei.

Das Fehlen des schnellen Angreifers fiel jedoch nicht ins Gewicht. Die Stuttgarter Angriffsreihe mit Undav, Chris Führich, Tomás und Nartey spielte wie sie wollte. Sie bereitete der Augsburger Abwehr über die gesamte Spieldauer unüberwindbare Schwierigkeiten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Die Spieler des VfB Stuttgart jubeln gemeinsam nach einem Treffer.

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