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„So tief kann man nicht sinken“Massive WM-Vorwürfe gegen Deutschland-Schreck Paraguay

Paraguay verlangte Frankreich in einem überharten Achtelfinal-Duell bei der WM 2026 alles ab – nicht nur auf dem Platz. Nach dem Spiel gab es massive Vorwürfe in Richtung der Südamerikaner.

Der deutschen Nationalmannschaft zog Paraguay im Sechzehntelfinale der WM 2026 den Zahn, an Frankreich bissen sich die überharten und in vielen Szenen unsportlichen Südamerikaner letztlich aber selbst die Zähne aus.

Ein Elfmeter-Tor von Kylian Mbappé (27) beendete beim 0:1 am Samstag (4. Juli) die Weltmeisterschafts-Reise der „Albirroja“, die sich in zahlreichen Szenen allerdings nicht als würdiger Verlierer zeigte. Entsprechend war das Auftreten auch nach dem Spiel ein großes Thema in beiden Lagern.

Mbappé und Co. halten gegen Paraguay dagegen

„Wenn wir unsere Hände in die Scheiße stecken müssen, werden wir unsere Hände in die Scheiße stecken“, sagte Superstar Mbappé nach dem Spiel und machte deutlich: Frankreich war vorbereitet auf den giftigen Gegner und wollte sich von der harten Gangart nicht beeindrucken lassen: „Wir wissen auch, wie man schmutzigen Fußball spielt.“

Deutschlands Elfmeter-Schreck Orlando Gill (26), der durch die gehaltenen Versuche von Kai Havertz (27) und Nick Woltemade (24) zum Helden geworden war, verteidigte die Herangehensweise seiner Kollegen: „Das ist Fußball. Wenn sie das nicht gewohnt sind, was soll ich machen?“

Als ihm der jubelnde Mbappé Sekunden nach Abpfiff aus Ärger über die vielen Nickligkeiten den Handschlag verweigerte, warf Gill dem Franzosen kurzerhand noch den Ball in den Rücken.

Die französische Zeitung „L'Équipe“ fasste den Abend mit den Worten „Provokationen, Stacheldraht und Schiedsrichterinkompetenz“ zusammen, bei MagentaTV bezeichnete Taktik-Experte Jan Henkel (52) den Fußball der Paraguayer als „widerlich“.

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Während die Südamerikaner vieles noch mit einer gesunden Härte hätten rechtfertigen können, wog ein Vorwurf in französischen Medien deutlich schwerer: Frankreich-Trainer Didier Deschamps (57) beklagte sich über Beleidigungen der gegnerischen Bank. Dabei soll es auch Schmähungen gegen seine Mutter gegeben haben.

Erst vor wenigen Tagen und während des Turniers hatte Deschamps sie nach ihrem Tod zu Grabe getragen. Er war dabei zwischenzeitlich in die Heimat gereist und hatte das dritte Gruppenspiel seiner Auswahl gegen Norwegen (4:1) verpasst.

Deschamps „hätte gerne auf Beleidigungen verzichtet“

„Ich hätte gerne auf einige Beleidigungen von der Bank verzichtet, vor allem auf ein paar bestimmte“, sagte Deschamps nach dem Spiel andeutungsweise, wollte aber nicht konkreter werden. Sein Gegenüber Gustavo Alfaro (63) wurde mit den massiven Vorwürfen konfrontiert und wollte diese nicht unwidersprochen lassen.

Während er die harte Herangehensweise einiger seiner Schützlinge noch verteidigte, wollte er von den angeblichen Beleidigungen nichts wissen. „Nein, auf keinen Fall. So tief kann man im Fußball nicht sinken. Niemals“, erklärte er unmissverständlich.

Alfaro betonte zwar, er habe nicht jede Auseinandersetzung zwischen den beiden Bänken mitbekommen, könne für seinen Trainerstab aber ohnehin die Hand ins Feuer legen: „Da ich meinen Staff kenne, bin ich überzeugt, dass sich keiner von ihnen so verhalten würde.“

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