Nach russischem Angriff Kein Kontakt zu früherem ukrainischen Bundesliga-Coach Skripnik

Werder-Ikone Viktor Skripnik.

Werder Bremen macht sich Sorgen um Vereins-Legende Viktor Skripnik (hier am 11. September 2016).

Überall auf der Welt solidarisieren sich Fans und Klubs mit der Ukraine. Gleiches tut auch Werder Bremen und bangt gleichzeitig um die Gesundheit seiner ukrainischen Klub-Legende Viktor Skripnik.

Die Verantwortlichen von Werder Bremen sind nach dem russischen Angriff auf die Ukraine in Gedanken bei ihrem früheren Spieler und Trainer Viktor Skripnik (52).

„Ich habe keinen Kontakt mit Viktor. Man kann nur hoffen, dass alle in Sicherheit sind und dass es ihm gut geht“, sagte sein ehemaliger Spieler Clemens Fritz (41), der beim Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga als Leiter Scouting und Profifußball arbeitet.

Werder Bremen sorgt sich um Viktor Skripnik

„Man macht sich dort um alle Sorgen. Man liest und sieht die Hilferufe, die aus der Ukraine kommen“, sagte Fritz, der in der Trainer-Zeit von Skripnik von Oktober 2014 bis September 2016 noch als aktiver Profi auf dem Platz stand.

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Der langjährige ukrainische Nationalspieler Skripnik trainiert seit 2019 den Erstliga-Klub Sorja Luhansk in seiner Heimat. Da Luhansk zu den bereits seit 2014 von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten der Ostukraine gehört, trainiert und spielt Skripniks Team seit Jahren in der südukrainischen Stadt Saporischschja.

Der Verteidiger war von 1996 bis 2004 zunächst Spieler bei Werder, ehe er als Trainer im Nachwuchsbereich begann. In seiner Zeit als Profi in der Hansestadt gewann er einmal die deutsche Meisterschaft (2003/04) sowie zweimal den DFB-Pokal (1998/99 & 2003/04).

Nachdem sich Bremen von dem Ukrainer im September 2016 getrennt hatte, übernahm Skripnik den FC Riga und gewann gemeinsam mit dem lettischen Hauptstadt-Team das nationale Double. Als aktiver Profi hatte Skripnik 24 Länderspiele für sein Heimatland bestritten. (dpa/job)

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