Alles war schon klar, doch dann kam der Medizincheck: Borussia Dortmund und der Hamburger SV sind sich beim Wechsel von Almugera Kabar nicht einig geworden.
BVB-Transfer geplatztBundesliga-Deal scheitert beim Medizincheck
Der schon sicher geglaubte Wechsel von BVB-Talent Almugera Kabar zum HSV ist auf den letzten Metern doch noch gescheitert.
Der bittere Grund: Wie die „Ruhr Nachrichten“ melden, hat der 19-Jährige die medizinische Untersuchung bei den Hanseaten nicht bestanden.
Kabar hoffte auf mehr Spielzeit beim HSV
Zwischen den Klubs herrscht jetzt offenbar dicke Luft, weil es unterschiedliche Einschätzungen zum Fitnesszustand des Youngsters gibt.
Für den HSV ist das Risiko wegen der Folgen einer Bänderdehnung am Knie, die sich Kabar letzten Dezember zugezogen hatte, einfach zu hoch. Die Verantwortlichen kamen zur Einschätzung, dass der U20-Nationalspieler momentan keine direkte Verstärkung für die Mannschaft von Coach Merlin Polzin wäre.
Dabei war der Deal schon vorbereitet. Am Samstag wurden sich die Vereine über den Transfer einig, und der Medizincheck war noch für den gleichen Tag angesetzt. Die Vertragsunterzeichnung war für Sonntag vorgesehen, aber daraus wurde nichts. Stattdessen befindet sich der junge Kicker nun anscheinend wieder auf der Heimreise nach Dortmund.
Der geplatzte Plan sah eine Ausleihe bis zum Ende der Spielzeit vor. Danach hätten die Hamburger für eine vermutete Summe von fünf Millionen Euro eine Kaufoption aktivieren können. Der BVB wiederum wollte sich eine Klausel für einen Rückkauf sichern.

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Almugera Kabar wird nach dem geplatzten Wechsel zum Hamburger SV wohl bei Borussia Dortmund bleiben.
Für Kabar selbst ist das eine herbe Enttäuschung. Er wollte Dortmund den Rücken kehren, um endlich wieder regelmäßig zu spielen und eine sportliche Zukunft zu haben.
Beim BVB sah es für den U17-Welt- und -Europameister nämlich gar nicht gut aus: In der aktuellen Spielzeit bekam er keine einzige Chance im Profi-Team.
Seit Mitte September gehörte er nicht mehr zum Aufgebot von Niko Kovac. Obwohl sein Vertrag bis 2028 läuft, spielte er deshalb mit dem Gedanken an einen Abschied. Zuletzt war er nur noch für die zweite Mannschaft in der Regionalliga aktiv, wo er in zehn Spielen vier Treffer und eine Vorlage erzielte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

