Schiri Ittrich verrät: Dieser Bayern-Star ist am kniffligsten
Schiri packt ausReferee Ittrich über regelfeste Stars wie Kimmich und Müller

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Schiedsrichter Patrick Ittrich berichtet vor seinem Karriereende vom Umgang mit einigen Stars. (Archivbild)
Die Karriere von Bundesliga-Referee Patrick Ittrich neigt sich dem Ende zu. Vor seiner letzten Begegnung, der Partie des 1. FC Union Berlin gegen den FC Augsburg, hat der Mann aus Hamburg in einem Gespräch mit „ntv.de“ aus dem Nähkästchen geplaudert. Dabei enthüllte er, welche Profis auf dem Spielfeld eine besondere Kniffligkeit darstellen.
Ein Akteur sticht dabei besonders hervor: Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München. „Joshua Kimmich ist sehr regelfest, weiß immer sofort, was los ist“, erläutert Ittrich. Für den Schiedsrichter gestaltet sich die Situation dadurch nicht immer einfach.
„Musst ihm klarmachen, dass du die Entscheidungen triffst“
„Dann musst du auch regelfest sein und ihm schnell klarmachen, dass du vielleicht Verständnis für seine Sichtweise hast, aber nun mal die Entscheidungen triffst. Das ist teilweise nicht einfach“, meint der Unparteiische.
Allerdings ist Kimmich nicht der einzige Profi mit einem herausragenden Wissen über die Regeln. „Bei Thomas Müller und Mats Hummels war es ähnlich“, fügt der 47-jährige Hamburger hinzu. „Sie haben ein ausgezeichnetes Spielverständnis, sind klug in Schiedsrichterthemen. Und waren nie böse oder gar beleidigend.“
Auch Freiburger Profis fordern Schiris heraus
Ittrich hätte noch andere Namen parat, zum Beispiel Maximilian Eggestein und Vincenzo Grifo vom SC Freiburg. „Es fordert einen Unparteiischen natürlich, wenn Spieler darauf hinweisen, dass man regeltechnisch falsch liegen könnte“, räumt er ein.
Besonders in hitzigen Partien können Irrtümer stets vorkommen. Ittrich stellt aber klar: „Manchmal ist es vor allem ein Austesten vonseiten der Spieler. Dafür muss ich eine Strategie haben, um die betreffenden Akteure abzuholen.“
„Eigentlich ist ja immer einer stinkig auf mich“
Der Referee genießt die Anerkennung, die ihm vor seinem Karriereende zuteilwird, sichtlich. „Eigentlich ist ja immer einer stinkig auf mich, weil ich in irgendjemandes Augen irgendeinen Mist gepfiffen habe und er daher keinen Bock auf mich hat“, äußert er. „Aber das ist momentan anders und schon toll, ich sauge das gerade wirklich auf.“ Neben Ittrich hängen auch Deniz Aytekin sowie Tobias Welz und Frank Willenborg ihre Pfeifen an den Nagel. (dpa/red)
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