Lob für „Sportschau“-Mann Er wollte RB-Pleite gegen Liverpool nicht kommentieren

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RB Leipzig und Dayot Upamecano (r.) kämpfen gegen den FC Liverpool mit Superstar Mohamed Salah um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Das Hinspiel wurde nach Budapest verlegt.

Budapest – Die Champions League ist aus der Winterpause gekommen – und auch für die vier deutschen Vertreter wird es nun im Achtelfinale ernst. Zum Auftakt gab es am Dienstagabend (16. Februar) aber gleich erst mal einen Dämpfer für RB Leipzig: Das Team von Coach Julian Nagelsmann (33) vergeigte das im Hinspiel gegen den FC Liverpool und Star-Coach Jürgen Klopp (53) mit 0:2. Die Partie war aufgrund der coronabedingten Einreisebeschränkungen für englische Staatsbürger ins ungarische Budapest verlegt worden – und das sorgte auch vor dem Spiel noch einmal für Wirbel.

  • RB Leipzig verliert Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Liverpool mit 0:2
  • Duell der beiden deutschen Trainer Julian Nagelsmann und Jürgen Klopp
  • Weil das Spiel in Budapest stattfand, wollte der Kölner Reporter Robert Hunke nicht kommentieren

Denn der Kölner Reporter Robert Hunke (37) weigerte sich aufgrund von Corona-Bedenken, das Spiel für den Schweizer Sender Blue zu kommentieren.

Kölner Reporter Robert Hunke will Spiel in Budapest nicht kommentieren

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Hunke hätte die Partie eigentlich auf Blue begleiten sollen, doch er sagte seinem Arbeitgeber ab. Der Kölner, der für seine humorvolle „Kommentierung“ des Verkehrsgeschehens auf der Neusser Straße während des ersten Corona-Lockdowns in den sozialen Netzwerken gefeiert worden war, erklärte am Dienstag (16. Februar) auf seinem Twitter-Kanal: „Heute kommentiere ich nicht wie geplant das Spiel Leipzig gegen Liverpool. Aus Budapest zu berichten kommt für mich nicht infrage. Bundesliga-Job-Reisen kann ich mit Hygienekonzept noch verantworten. Auslandsreisen aktuell nur im Notfall. Und den sehe ich nicht.“

Hunke schrieb weiter: „Als Freelancer tut mir das weh, da ich nach Einsätzen bezahlt werde. Aber ich finde, man sollte aktuell das große Ganze sehen. Verstehe zwar Kollegen, die das aus finanziellen Gründen machen. Ich sehe das nur anders. Meine Entscheidung soll nur nicht nach erhobenen Zeigefinger klingen.“

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Der Kölner Robert Hunke kommentiert unter anderem für den Schweizer Sender Blue und die ARD-„Sportschau“.

Kölner Reporter Robert Hunke: Netz-Lob für Job-Absage

Wie Hunke gegenüber „t-online.de“ erklärte, sei ein Einsatz in Budapest allerdings ohnehin nicht geplant gewesen. Hunke: „Mir wurde das Angebot gemacht, das Spiel aus der Box in Zürich zu kommentieren. Die Champions-League-Spiele werden ohnehin nur noch aus der Box in Zürich kommentiert – es sei denn, es sind Spiele in Deutschland, da ich ja ein Reporter bin, der in Deutschland lebt. Da Zürich aber auch eine Auslandsreise für mich wäre, habe ich abgesagt.“

Im Netz gibt es unterdessen viel Lob für die Aktion. „Das nennt man Rückgrat und Weitsicht. Ein starkes Zeichen“, kommentiert ein Twitter-User. „Starkes Statement“, schreibt ein anderer. Hunke kommentiert unter anderem auch für den Streaming-Dienst DAZN und die ARD-„Sportschau“.

RB Leipzig gegen FC Liverpool: Mohamed Salah und Sadio Mané treffen

Die Teams von RB-Coach Julian Nagelsmann (33) und Klopp reisten dennoch an. Und im ersten Abschnitt entwickelte sich ein intensives, enges Spiel – allerdings noch ohne Treffer auf beiden Seiten. Trotz guter Chancen, auch für Leipzig.

Der Leipziger Wucher rächte sich: In der 53. Minute spielte Leipzig-Kapitän Marcel Sabitzer (26) einen Katastrophenpass in der eigenen Hälfte – Superstar Mohamed Salah (28) bedankte sich und schob zur 1:0-Führung für Liverpool ein. Und es kam noch schlimmer: Nach einem weiteren Fehler in der RB-Abwehr war dann Sadio Mané (28) auf und davon und erhöhte zum 2:0-Ednstand (58.).

Im Parallelspiel fertigte Paris Saint-Germain den FC Barcelona nach 0:1-Rückstand noch mit 4:1 ab. Überragender Mann bei PSG war Superstar Kylian Mbappé (22): Der Franzose schnürte einen Dreierpack (32., 65., 85.). Für Paris erzielte Moise Kean (20) den vierten Treffer (70.). Argentinien-Star Lionel Messi (33) hatte Barcelona per Foulelfmeter in Führung gebracht (27.). (kos)

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