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„Das ist Wahnsinn“ Kölner Kommentator wird mit kreativem Einfall zum Netz-Hit

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DAZN-Kommentator Robby Hunke gemeinsam mit Sky-Kommentator Marcus Lindemann im Rhein-Energie-Stadion. 

Köln – Eigentlich kommentiert der Kölner Robby Hunke (36) Fußballspiele. Beim Streaming-Dienst DAZN und bei der ARD sitzt er Woche für Woche am Mikrofon und begleitet Spiele auf der ganzen Welt.

Wegen des Coronavirus und der daraus resultierenden kollektiven Sportpause ist er derzeit arbeitslos – und macht in Kommentatoren-Manier das Beste draus. Das Ergebnis ist genial – und geht in den sozialen Netzwerken total durch die Decke.

Robby Hunkes Kommentare werden zum Netz-Hit

Er kommt den Regeln der Bundesregierung nach und verbringt seine Zeit zu Hause. Um sich und seinen Anhängern in den sozialen Netzwerken die Zeit zu vertreiben, kommentiert er alltägliche Dinge – die tausende andere Menschen in Sozialquarantäne auch erleben.

Nichts besonderes, dachte er zumindest: „Mir war eigentlich nur langweilig. Ich wollte das erst überhaupt nicht online stellen, wollte es nur meinem Vater schicken, weil ich dachte, das interessiert keinen. Jetzt erreichen mich minütlich mehrere tausend Nachrichten“, erklärt er gegenüber dem EXPRESS und schiebt nach: „Das ist Wahnsinn!“

Robby Hunke kommentiert leere Supermarkt-Regale

Wahnsinn sind auch die Zustände in den meisten Kölner Supermärkten. Die meisten Toiletten-Papier Regale sind noch immer ab morgens leergeräumt. Die perfekte Vorlage für Hunke: „Wir schauen mal, ob die Essenz noch da ist. Toilettenpapier. Das Wichtigste ist nicht da. Irre“, kommentiert er. 

Ein verzweifelter Kunde kriegt auch noch einen Spruch mit: „Er versucht es noch einmal. Aber es funktioniert einfach nichts.“

Robby Hunke kommentiert sein Frühstück

Müsli gab es aber wohl noch. Zu einer „relativ späten Anstoßzeit für einen Samstagsspieltag“ greift Hunke zur Müsli-Schale – und zum Kommentatoren-Mikrofon. „Was für ein intelligenter Laufweg der Milch“, adelt er. 

Robby Hunke kommentiert eine Flasche Rotwein

Los ging das Ganze aber mit einer Flasche Rotwein. Ein Tag in den eigenen vier Wänden kann lang und einsam werden, da ist er sicher nicht der einzige Daheimgebliebene, der sich ein Gläschen gönnt. Der Kommentar mit dazugehörender Entfaltungs-Analyse: Weltklasse.

Ein weiteres beliebtes Ziel von Hunke: Das Geschehen auf der Neusser Straße. Seine mündliche Begleitung des Straßengeschehens zeigt, der Mann könnte auch Formel 1, Nachmittagsfernsehen und Fußball parallel kommentieren.

Sein Ziel in Halbzeit eins ist ein dunkler Van, der Elektroroller einsammelt und dabei wohl weniger Wert auf die Straßenverkehrsordnung legt.

Auch mit dem persischen Laden gegenüber befasst er sich gerne.

Die Corona-Regeln kommen bei seinen Videos nicht zu kurz. Während er im Dienst eher ein Fan der engen Manndeckung ist, plädiert er im Straßengeschehen auf einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern. 

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Und auch, dass trotz der Krise noch immer zu viele Menschen auf der Straße unterwegs sind, bleibt bei ihm nicht unbemerkt. (krä)