Kehrt der frühere Unioner Robin Gosens zurück in die Bundesliga? Laut Medienberichten gibt es Gespräche mit seinem Lieblingsklub. Allerdings gibt es Hindernisse.
Verein ist sein LieblingsklubBundesliga-Aufsteiger will deutschen Nationalspieler
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Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 ist laut übereinstimmenden Medienberichten an einer Verpflichtung des Fußball-Nationalspielers Robin Gosens interessiert.
Wie „Bild“ und Sky berichten, befinden sich die Königsblauen in Gesprächen mit dem 32-Jährigen, der bei der AC Florenz allerdings noch einen Vertrag bis 2028 hat. Zudem dürfte Gosens auf Schalke deutlich weniger Geld verdienen.
Der FC Schalke 04 ist der Lieblingsklub von Robin Gosens
Allerdings machte der 24-malige Nationalspieler nie einen Hehl daraus, dass Schalke sein Herzensklub sei. In der Saison 2023/2024 war Gosens, der den Großteil seiner Karriere in den Niederlanden und Italien verbrachte, für Union Berlin in der Bundesliga aktiv.
Was Schalke Mut macht: 2022 sagte er zu „Sky“ über einen möglichen Wechsel zu Schalke: „Vielleicht haben sie sich in vier Jahren gefangen und spielen wieder eine Rolle in der Bundesliga, was ich mir von ganzem Herzen wünschen würde. Und vielleicht ist es dann ja tatsächlich der perfekte Moment, um meine Karriere dort zu beenden.“
Wie realistisch ist denn ein Transfer? An Florenz wird es nicht scheitern! Eine geringe Ablöse rund um die Millionengrenze ist vorstellbar – die Italiener möchten den Linksfuß definitiv abgeben. Vielmehr liegt der Ball nun bei Gosens.
Die Frage lautet: Wäre Gosens überhaupt bereit, für seine Rückkehr nach Schalke auf Gehalt zu verzichten? In Italien verdient er derzeit jährlich mehr als eine Million Euro netto – in Gelsenkirchen undenkbar. Bei den Königsblauen käme er maximal brutto auf diesen Betrag, wäre damit einer der Top-Verdiener auf Schalke.
Das Gehalt wäre das eine Problem, hinzu käme die Familie: Der gebürtige Rheinländer soll sich mit seiner Frau und den zwei Kindern in Italien pudelwohl fühlen. Ein Umzug von der malerischen Toskana ins Ruhrgebiet wäre auf dem Papier kein Aufstieg für die Familie. So viel steht fest. (can/dpa)
