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„Der größte Fehler“Wegen dieser Salihamidzic-Lüge verlor der FC Bayern einen Superstar

Hasan Salihamidzic nimmt Robert Lewandowski nach einer Auswechslung in den Arm.

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Hasan Salihamidzic war beim FC Bayern wohl nicht ganz ehrlich zu Robert Lewandowski. 

Ein Vertrauensbruch mit heftigen Konsequenzen! So verärgerte der damalige Bayern-Sportvorstand Salihamidzic Robert Lewandowski und leitete den Abgang des Superstars ein.

Ein Vorhaben wurde im Geheimen, ohne das Wissen des Star-Angreifers, ausgeheckt. Der FC Bayern München zeigte in der Spielzeit 2021/22 großes Interesse an Erling Haaland, der zu dieser Zeit für den Konkurrenten Borussia Dortmund auflief.

Dank einer vertraglichen Klausel wäre der norwegische Spieler für 60 Millionen Euro verfügbar gewesen. Diese Gelegenheit wollte Hasan Salihamidzic, der damalige Sportvorstand, offenbar ergreifen, obwohl mit Robert Lewandowski bereits ein Top-Mann im Angriffszentrum stand.

Hat Salihamidzic Lewandowski wegen Haaland belogen?

Die vertraulichen Unterhaltungen kamen jedoch schnell ans Licht. Der Biograf Sebastian Staszewski schildert in seinem Werk „Lewandowski. Prawdziwy“ (auf Deutsch: „Lewandowski. Der Echte“), dass Salihamidzic den Agenten von Haaland kontaktierte. Diese Information erreichte Lewandowskis Berater Pini Zahavi und den Fußballer umgehend.

Zahavi sprach Salihamidzic bei einem Treffen auf einem Flugplatz für Privatjets auf die Spekulationen an, doch dieser dementierte die Vorwürfe rundheraus. Das war eine folgenschwere Entscheidung, da Lewandowski und sein Berater Alf-Inge, Haalands Vater, in einem Club begegnet waren und somit schon über die stattfindenden Gespräche im Bilde waren. Das berichtet „SPOX“.

Damit war für den polnischen Stürmer eine Grenze überschritten und die Vertrauensbasis zerstört. Er empfand sich als getäuscht und äußerte sich später unmissverständlich zur Handlungsweise der Klub-Verantwortlichen. „Das war der größte Fehler Bayerns. Die Bosse haben mich belogen“, so die zitierten Worte des Angreifers. „Nach so vielen Jahren verdiente ich Ehrlichkeit und Respekt. Hätten sie mir ihre Pläne einfach offen mitgeteilt, hätte ich ihnen wahrscheinlich sogar dazu geraten. Aber sie taten es nicht. Und ich war schon viel zu alt, um so behandelt zu werden.“

Letztendlich ging der FC Bayern leer aus. Der Stürmer war verärgert und sein Entschluss, den Klub zu wechseln, stand fest. Zur selben Zeit zerschlug sich auch der Transfer von Haaland, da dieser ein lukrativeres Angebot von Manchester City annahm. Salihamidzics riskantes Spiel war somit komplett misslungen.

Um den Schaden noch abzuwenden, legten die Verantwortlichen in München ihrem Top-Scorer eine enorme Offerte vor. Der Biograf bezeichnet dies als einen „Akt der Verzweiflung“: Es ging um eine Verlängerung des Vertrags um ein Jahr, mit der Möglichkeit auf eine zusätzliche Spielzeit. Inklusive Prämien hätte dies Lewandowski beinahe 30 Millionen Euro jährlich eingebracht. Aber für den polnischen Nationalspieler spielte die finanzielle Seite keine Rolle mehr – er sagte nein.

Nach einem wochenlangen Hin und Her um den Transfer ging Lewandowski am Ende für eine Ablösesumme von 45 Millionen Euro zum FC Barcelona. Dort war er vier Jahre erfolgreich aktiv, ehe sein Weg ihn ablösefrei zu Chicago Fire in die MLS führte. Haaland äußerte Jahre danach Verständnis für den Ärger von Lewandowski und sprach von einem „Mangel an Respekt“. Er steht weiterhin bei City unter Vertrag und macht mit der norwegischen Nationalmannschaft bei der WM auf sich aufmerksam.

Im Jahr 2022 probierten die Münchner, die entstandene Lücke im Angriff mit Sadio Mané zu füllen, was sich aber als nicht erfolgreich erwies. Schließlich nahm der Rekordmeister ein Jahr darauf fast 100 Millionen Euro in die Hand und holte mit Harry Kane einen neuen Top-Stürmer für die Angriffsmitte. (red)

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