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Fußball-HammerMüller und Hummels kaufen Erstligist – Ex-FC-Profi im Visier

Thomas Müller (l) und Mats Hummels waren im Zuge der WM als TV-Experten für Magenta im Einsatz.

Copyright: Felix Hörhager/dpa

Thomas Müller (l) und Mats Hummels waren im Zuge der WM als TV-Experten für Magenta im Einsatz. In Portugal steigen sie nun bei Erstligaclub Estrela Amadora ein.

Die Fußball-Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels werden zu Klub-Bossen in Portugal – und sollen um ein Juwel ringen, das bereits beim FC die Fußballschuhe geschnürt hat.

Jetzt ist es raus! Die deutschen Fußball-Ikonen Thomas Müller (36) und Mats Hummels (37) steigen ins große Fußballgeschäft ein und werden Mit-Eigentümer eines Vereins.

Zusammen mit anderen bekannten Persönlichkeiten und einer Gruppe von Geldgebern engagieren sie sich beim portugiesischen Erstliga-Team Estrela Amadora. Diese Neuigkeit wurde durch eine gemeinsame Erklärung bestätigt.

Müller und Hummels an Ex-FC-Profi Chávez interessiert?

Doch die zwei Champions von 2014 sind nicht die einzigen namhaften Personen mit einer FCB-Historie bei dieser Unternehmung. Als Geldgeber sind ebenfalls Yann Sommer (37) sowie Lucas Hernández (30) beteiligt. Die Leitung des Vereins übernimmt Johannes Mösmang (35), der bis vor Kurzem als Player Manager für den FC Bayern arbeitete und jetzt als Präsident von Estrela Amadora fungiert.

Die prominenten Fußballer sollen hauptsächlich mit ihrem Fachwissen und ihren Kontakten unterstützen, indes tragen Finanzfirmen wie ADvantage, LEAD und die KI Group die finanzielle Hauptlast und besitzen gemeinsam 90 Prozent der Anteile. Das berichtet „bild.de“.

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Die frischen Eigentümer verfolgen ehrgeizige Vorhaben: Estrela Amadora soll es unter die Top acht Teams der Liga in Portugal schaffen. Das Erfolgsrezept dafür soll im Aufbau und in der Förderung von Nachwuchsspielern liegen. Der neue Vereinschef Mösmang erläutert den Kurs: „Portugal ist derzeit eine der spannendsten Szenen im europäischen Fußball.“ Man habe die feste Absicht, den Klub „auf disziplinierte und nachhaltige Weise weiterzuentwickeln“.

Die vergangenen Wochen haben schon gezeigt, dass die neuen Verantwortlichen es ernst nehmen. Vom FC Bayern wurde Mitte Juli der talentierte Mittelfeldspieler Lovro Zvonarek (21) verpflichtet.

Darüber hinaus soll dem Bericht zufolge an der Verpflichtung eines Offensiv-Talents gearbeitet werden, welches Fans des 1. FC Köln bereits bekannt ist: Auch Felipe Chávez (19) soll per Leihe vom deutschen Rekordmeister kommen.

In Köln spielte der technisch versierte Peruaner sowohl unter Trainer Lukas Kwasniok als auch unter René Wagner so gut wie keine Rolle. In Portugal könnten die Fähigkeiten von Chávez umso besser zum Tragen kommen, sollte es zu einer Verpflichtung kommen.

Das Interesse an dem Spieler verwundert dabei nicht: Durch die zahlreichen ehemaligen Bayern-Akteure ist die Verbindung nach München sehr eng und soll künftig intensiv genutzt werden.

Ein zusätzlicher Beleg für den neuen Kurs ist der Transfer des brasilianischen Abwehr-Juwels Otávio (20). Er ging Ende Juli für einen Betrag von circa fünf Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt, obgleich er nur eine Spielzeit im Profi-Team absolviert hatte. Eine aufregende Unternehmung, die strategisch auch für weitere Vereine aus der Bundesliga interessant werden dürfte. (red)

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