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Neue Saison, alte MusterPokal-Dusel! So wird Wagner seinen Rucksack nicht los

FC-Trainer Wagner steht in Würzburg am Spielfeldrand.

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

FC-Trainer Wagner steht in Würzburg am Spielfeldrand.

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Beim Pokalfight in Würzburg sorgte der Kölner Fußball nicht gerade für Euphorie. Und so sucht FC-Trainer René Wagner bereits vor dem Ligastart nach einem Befreiungsschlag.

Der 1. FC Köln steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Die Mannschaft von René Wagner setzte sich mit 2:1 beim Drittligisten Würzburger Kickers durch, konnte dabei allerdings spielerisch kaum überzeugen . Trotz des positiven Ergebnisses und des erreichten Ziels waren die Reaktionen der Fans dementsprechend verhalten. Ein Kommentar.

Neue Spielzeit, altes Leid. So kann man den Dusel-Sieg des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers zusammenfassen. Das Gute vorweg: Der FC hat die zugegebenermaßen eklige Aufgabe beim Drittligisten gemeistert und steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

René Wagner spielt bei vielen FC-Fans nur auf Bewährung

Und dass durchaus immer Stolpergefahr bei den Underdogs besteht, ist kein Geheimnis. Von daher könnte man sagen: Haken dran, über das „Wie“ spricht in ein paar Tagen keiner mehr.

Beim FC und René Wagner ist das anders. Bei einem Großteil des Anhangs spielt der Trainer nach einem gruseligen Saisonendspurt ohnehin nur auf Bewährung. Sonderlich viel Kredit hat der 38-Jährige nicht. Im Gegenteil, für viele startet er schon mit einer Hypothek in die neue Saison. Das bedeutet, dass alles mit Argusaugen verfolgt wird – jede Aufstellung, jeder Wechsel, jeder Matchplan.

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Apropos Matchplan: Einer der größten Kritikpunkte in der abgelaufenen Saison war, dass unter Wagner keine Spielidee zu erkennen sei. Das sollte sich in der neuen Spielzeit ändern, mit einer kompletten Vorbereitung und genug Zeit werde die Handschrift des Trainers schon zu erkennen sein, hieß es aus dem Verein.

Die Erwartungen waren also groß vor dem Pflichtspiel-Start, die Fans gespannt auf den neuen Wagner-Fußball. Nach den ersten 90 Minuten herrscht allseits Ernüchterung. Eine klare Handschrift war (erneut) nicht zu erkennen. Es gab keinen Power-Fußball, kein Pressing, keine Dominanz. Neue Saison, alte Muster.

Dabei bräuchte der FC-Trainer schleunigst auch mal ein Spiel, in dem der FC auch mal spielerisch überzeugt und der Fußball wirklich mitreißt. So bleibt nach dem Pokal ein positives Ergebnis, aber ein negatives Gefühl. Die Euphorie für die am Samstag beginnende Bundesliga-Saison lässt weiter auf sich warten.

Die kritischen Trainer-Stimmen werden nicht leiser und der Kader ist auch fünf Tage vor dem ersten Heimspiel immer noch nicht komplett. Das Hoffenheim-Spiel wird die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben. Entweder Wagner gelingt die Befreiung, oder er bleibt weiter unter dem Brennglas.

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