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Nach Verletzungs-OdysseeDortmunds Marco Reus will gleich Gladbach ärgern

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BVB-Kapitän Marco Reus steht nach sechsmonatiger Verletzungspause vor seinem Bundesliga-Comeback.

Dortmund – Borussia Dortmund feiert seinen Auftakt in die neue Bundesliga-Saison am Samstag (19. September, 18.30, Sky) gleich mit einem richtigen Kracher. Auf den BVB wartet mit der Borussia aus Mönchengladbach ein harter Brocken, der richtungsweisend für die kommende Spielzeit sein könnte.

Grund genug für die Schwarz-Gelben, um mit einem Dreier zu starten: „Wir wollen unser Bestes geben und eine sehr, sehr gute Saison spielen", sagte Trainer Lucien Favre (62).

Dortmund überzeugte auf dem Transfermarkt

Der Vizemeister der vergangenen Saison, dem es nicht nur gelang tragende Säulen wie Erling Haaland (20) und Jadon Sancho (20) zu halten, konnte sich auch im Zentrum mit dem 17-jährigen Mittelfeld-Juwel Jude Bellingham (17) von Birmingham City verstärken, den zuvor halb Europa gejagt hatte.

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Rund 26 Millionen Euro ließ sich der BVB den englischen U21-Nationalspieler kosten, bei dem sogar die Bayern abblitzten.

„Jude Bellingham ist hervorragend. Und nicht vergessen, dass er erst 17 ist. Er ist sehr präsent, defensiv und offensiv“, schwärmte Favre.

Borussia Dortmund: Der Kapitän ist wieder an Bord

Für BVB-Star Marco Reus (31), der nach langer Verletzungs-Odyssee im Pokal gegen den MSV Duisburg sein Comeback mit einem Tor feierte, ist das Duell gegen seine alte Liebe, für die der Nationalspieler drei Jahre lang stürmte, ein ganz besonderes.

Trainer Lucien Favre (62), der vier Jahre lang die Elf vom Niederrhein coachte, ließ allerdings noch offen, inwieweit er mit dem 31-jährigen BVB-Kapitän plane: „Wir sind sehr, sehr zufrieden, aber wir müssen weiter vernünftig sein mit ihm und trotzdem noch ein paar Wochen aufpassen. Wir werden sehen", sagte Favre.

Reus hatte sich im Februar beim Ausscheiden der Dortmunder im Pokal gegen Bremen eine Adduktorenverletzung zugezogen, die in einer sechsmonatigen Ausfallzeit resultierte. Nach harter Reha-Pause und unzähligen Trainingseinheiten möchte der pfeilschnelle Angreifer mit dem Ruhrpott-Klub nun wieder Erfolge feiern. Am liebsten gleich zu Beginn gegen seine alten Kollegen aus Mönchengladbach.

Borussia Dortmund: Zwei Stammkräfte sind noch fraglich

Auch weil Stammtorhüter Roman Bürki (29), der aktuell mit Hüftproblemen zu kämpfen hat und Raphael Guerreiro (26), Europameister von 2016, der sich eine Zerrung zugezogen hatte, gegen Gladbach noch auf der Kippe stehen, erwartet Sportdirektor Michael Zorc (58) kein einfaches Spiel gegen die Fohlen: „Sie sind ja nicht umsonst noch in die Champions League gerutscht.“

Lucien Favre hat großen Respekt vor der Elf von Trainer Marco Rose (44): „Sie haben eine sehr gute Saison gespielt. Sie sind sehr gefährlich."

Die Zahlen sprechen aber klar für die Dortmunder: Die letzten zehn Bundesliga-Duelle gegen Gladbach konnten die Schwarz-Gelben immer für sich entscheiden.

BVB begrüßt tausende Fans im Signal Iduna Park

Zur Freude des Klubs und zahlreicher Fans profitiert man auch in Dortmund von der Regelung der Politik, die Stadien endlich wieder für Fans freizugeben.

Die 20-Prozent-Regelung gestattet den Dortmunder eigentlich eine Fan-Auslastung von 16.300 Fans auf den Rängen des Signal Iduna Parks, allerdings plane man vereinsintern zunächst vorsichtig mit 10.000 Zuschauern. Hierbei verfolgt der BVB ein klares Konzept: Für das erste Heimspiel vor Publikum werden nur Zuschauer zugelassen, die in Nordrhein-Westfalen wohnen. Um das entsprechend kontrollieren zu können, müssen die Fans bei der Online-Bestellung der Tickets ihre Personaldaten inklusive Wohnsitz angeben.

Auf den Tickets sind verschiedene „Time-Slots“ aufgedruckt, an denen die Zuschauer zwischen 17 und 18 Uhr mittels persönlicher Einlasskontrolle in das Stadion gelangen können. Besonders Trainer Favre verspricht sich einiges von den lautstarken BVB-Anhängern: „Alle freuen sich auf die Rückkehr der Zuschauer. Es war eine lange Zeit." (cw)