Als TV-Experte war Jürgen Klopp im Laufe der WM 2026 um keine Einschätzung verlegen. Zu angeblichen Aussagen der vergangenen Tage nahm er jetzt aber Stellung.
„Mit niemandem gesprochen“Jetzt wehrt sich Klopp gegen Falschmeldungen
Mit seinen Worten über den damaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) stand Jürgen Klopp (59) zu Beginn der WM im Fokus, angebliche Aussagen über Englands Nationalcoach Thomas Tuchel (52) will sich der TV-Experte aber nicht auf die Fahne schreiben.
Und so hat Klopp Berichte über angebliche Zitate zur englischen Nationalmannschaft, zu Tuchel oder zu taktischen Fragen zurückgewiesen.
Jürgen Klopp appelliert: „Glaubt nicht alles, was ihr lest“
Unter anderem war Tuchel bei Social Media mit dieser angeblichen Analyse zitiert worden: „Ich verstehe die Kritik an Tuchel, weil er versucht hat, das 1:0 zu verteidigen, aber ich sage euch eins: Hätte er das nicht getan, wenn sie weiter nach vorne gespielt und ein Gegentor kassiert hätten, würden dieselben Leute sagen: ,Warum hat er das Spiel nicht unter Kontrolle gehalten? Warum hat er die Führung nicht verteidigt?‘“
Der designierte Bundestrainer erklärte am Freitag (17. Juli 2026) in einer Videobotschaft, er habe in den vergangenen Tagen keine Interviews gegeben und sich zu den kursierenden Themen nicht geäußert.
„Ich habe heute viele Nachrichten zu Dingen erhalten, die in den sozialen Medien kursieren – etwa, dass ich mich zum Spiel Englands, zu Thomas Tuchel, zur Taktik und Ähnlichem geäußert hätte. Das stimmt nicht“, sagte Klopp.
Der 59-Jährige betonte, dass er „in den letzten drei, vier, fünf Tagen mit niemandem gesprochen“ habe. Die Verhandlungen mit dem DFB um seinen Bundestrainer-Job laufen derweil im Hintergrund weiter.
Die erste öffentliche Äußerung von ihm werde es demnach erst wieder am Sonntag beim Finale geben. Klopp schloss mit den Worten: „Verrückte Welt, verrückte Welt. Glaubt nicht alles, was ihr lest, diesmal ist es definitiv falsch.“ (sid/bc)
