Julian Nagelsmann muss zwei Jahre vor Ende seiner Vertragslaufzeit als Bundestrainer gehen. Am Freitag machte der DFB die Trennung offiziell.
WM-Debakel hat FolgenNagelsmann-Aus offiziell: Das sagt der DFB zur Trennung

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Abschied mit gesenktem Haupt: Julian Nagelsmann ist als Bundestrainer bei der deutschen Nationalmannschaft gescheitert.
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Jetzt ist das Aus Julian Nagelsmann (38) offiziell: Der DFB verkündete am Freitag (3. Juli 2026) die Trennung vom bisherigen Bundestrainer, der mit der Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der WM 2026 gescheitert war.
Der Verband bestätigte zudem, dass er mit Blick auf die Neubesetzung das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen werde. Dieser habe „bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert“.
DFB spricht von Nagelsmann-Rücktritt
In einer Mitteilung des Verbandes hieß es: „Julian Nagelsmann hatte bereits am Vortag in einem vertraulichen Gespräch mit der Verbandsspitze darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Diesem Wunsch wurde nunmehr seitens der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates entsprochen.“
„Ich habe in den vergangenen Tagen seit dem Ausscheiden viel nachgedacht und mich mit Vertrauten in meinem persönlichen Umfeld und im Verband ausgetauscht. Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Mein oberstes Ziel war immer der Erfolg der Mannschaft. Sie hat nach so einer herben Enttäuschung die Chance auf einen unbelasteten Neuanfang verdient“, sagte Nagelsmann.
Er hatte mit der DFB-Auswahl am Montag in der ersten K.-o.-Runde der WM mit 3:4 im Elfmeterschießen verloren. Unmittelbar nach dem Ausscheiden hatte Nagelsmann einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich bin keiner der wegläuft“, hatte er im Stadion in Foxborough in den USA gesagt. Nun kam es aber zu dem Sinneswandel.
In Klopp bemüht sich der DFB nun um die Wunschlösung vieler Fans und Experten, der frühere Dortmunder Meister-Trainer wäre ein Hoffnungsträger für die EM 2028 in Großbritannien. Das Gesamtpaket des Trainerwechsels ist für den Verband allerdings alles andere als ein Schnäppchen.
„Nach dem für ausnahmslos alle enttäuschenden WM-Aus verdient Julians Entscheidung unseren Respekt. Weil er Verantwortung übernimmt, wo er gerne weiter gestalten würde und die Nationalmannschaft als Ganzes über die eigene Person stellt“, sagte Sportdirektor Rudi Völler. (dpa/bc)
