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Tabakovic wird zum HeldenSpätes Tor gegen BVB sichert Gladbach den Klassenerhalt

Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund

Copyright: Federico Gambarini/dpa

BVB-Torwart Gregor Kobel (l) und Waldemat Anton (r) im Duell mit Gladbachs Joe Scally.

Gladbach feiert Klassenerhalt nach Last-Minute-Sieg!

Borussia Mönchengladbach hat den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga in letzter Sekunde perfekt gemacht! In einem packenden Borussen-Duell gegen Dortmund erlöste Haris Tabakovic die Fans mit seinem Treffer zum 1:0 in der 88. Minute. Nach seinem goldenen Tor gab es kein Halten mehr: Der Torjäger riss sich das Trikot vom Leib, rannte jubelnd über den Rasen und kassierte dafür die Gelbe Karte. Durch diesen Sieg kann die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr direkt absteigen. Für den BVB war es eine bittere Pille: Im 2000. Bundesliga-Spiel der Vereinsgeschichte verpasste das Team durch die Niederlage den vorzeitigen Gewinn der Vizemeisterschaft.

Anreise-Chaos sorgt für verspäteten Anpfiff

Dabei hatte der Abend mit Problemen begonnen. Wegen eines massiven Staus rund um den Borussia-Park und der verspäteten Anreise der Dortmunder startete die Partie vor 54.042 Zuschauern im ausverkauften Stadion mit zehnminütiger Verspätung. „Die Vorbereitung ist etwas gestört, aber das soll keine Ausrede sein“, sagte BVB-Coach Niko Kovac bei DAZN. Auf dem Platz begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe, echte Torgelegenheiten waren anfangs selten.

Nach 20 Minuten wurden die Gastgeber mutiger: Gregor Kobel im BVB-Tor parierte einen Schlenzer von Joe Scally. Kurz darauf zappelte der Ball nach einem Freistoß sogar im Netz, doch der Treffer von Nico Elvedi wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Gladbach drückt, BVB enttäuscht auf ganzer Linie

BVB-Trainer Kovac hatte vor dem Spiel noch betont: „Es soll uns keiner nachsagen, dass wir hier vielleicht schon einen Gang runtergeschaltet haben.“ Doch auf dem Rasen war davon wenig zu sehen, nachdem sein Team die Qualifikation für die Champions League bereits in der Vorwoche fix gemacht hatte. Stattdessen konnte sich bei den Dortmundern nur Keeper Kobel auszeichnen, der in der 32. Minute stark gegen den heranstürmenden Tabakovic rettete.

Kurz vor der Pause lag die Führung erneut in der Luft: Nach einer Ecke von Franck Honorat stieg Yannik Engelhardt am höchsten, sein Kopfball landete aber knapp neben dem Pfosten. Und der BVB? Der verzeichnete seinen ersten Torschuss erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte – ein harmloser Versuch von Samuele Inacio nach einer Flanke von Julian Ryerson, der sicher in den Armen von Moritz Nicolas landete.

Zähe zweite Hälfte mit furiosem Finale

Auch nach dem Seitenwechsel tat sich lange wenig. Gladbach kam zwar mit etwas mehr Schwung aus der Kabine, Tabakovic setzte eine Flanke aber knapp links am Tor vorbei (48.). Danach verflachte das Spiel zusehends. Dortmund hatte zwar zeitweise mehr vom Spiel, blieb aber erschreckend harmlos. Ein Freistoß von Marcel Sabitzer aus circa 20 Metern (76.) und ein Schuss von Salih Özcan drei Minuten später waren die einzig nennenswerten Aktionen der Gäste, verfehlten ihr Ziel aber deutlich. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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