WM-Anstoß um 12 Uhr: Darum ist Nagelsmann so begeistert.
Wie bei den JuniorenNagelsmann scherzt über frühe Anstoßzeit beim WM-Auftakt

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Das WM-Stadion in Houston imponiert Julian Nagelsmann.
Ein Anstoß um Punkt 12 Uhr? Für die deutsche Nationalmannschaft um ihren Kapitän Joshua Kimmich (31) ist das eine echte Seltenheit. Dem frühen Spielbeginn beim WM-Auftakt am heutigen Freitag (14. Juni 2026, 19.00 Uhr MESZ) gegen Curaçao in Houston kann Julian Nagelsmann (39), der Bundestrainer, jedoch erstaunlich viel Gutes abgewinnen.
„Ich freue mich drauf, dass es sehr früh losgeht, dass wir nicht so einen langen Tag im Hotel haben und schnell auf den Platz kommen“, sagte er vor der Partie im NRG Stadium. Für die DFB-Kicker beginne der Spieltag dadurch freilich „ein bisschen früher“.

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Der Bundestrainer findet die frühe Anstoßzeit mittags um 12.00 Uhr gut.
Top-Bedingungen im Stadion trotzen der Hitze
Ein Anpfiff zur Mittagsstunde wäre normalerweise bei erwarteten Temperaturen draußen von mehr als 30 Grad Celsius ein echter Grund zur Besorgnis. Die Situation ändert sich für den Bundestrainer aber komplett, da das Spiel nicht unter freiem Himmel stattfindet. Das Match wird in der Arena des Football-Teams Houston Texans ausgetragen, die 68.777 Fans fasst und über ein schließbares Dach verfügt.
„Es ist ein schönes, ein tolles Stadion mit den großen Bildschirmen und mit perfekten Temperaturen bei den Wetterbedingungen“, schwärmte Nagelsmann vom Austragungsort des deutschen WM-Auftakts.
Der enge Zeitplan bereitet ihm ebenfalls keine Kopfschmerzen. „Die Jungs können trotzdem so lange schlafen, dass sie ausgeschlafen sind.“ Bis 8.30 Uhr ist das Frühstück vorgesehen, anschließend steht im Teamhotel die körperliche Aktivierung auf dem Programm. Nach dem „Prematch-Meal“ und einem finalen Meeting um 9.55 Uhr macht sich das Team auf den Weg.
Top-Organisation: Mit Blaulicht zum Stadion
Auch die Logistik vor Ort sorgt für gute Laune beim Bundestrainer. „Wir haben ein Hotel, das sehr nah am Stadion ist. Es ist toll organisiert, wir haben eine Polizei-Eskorte, haben keine langen Anfangszeiten“, erzählte Nagelsmann. Um den Fokus voll auf das Spiel zu legen, wurden die meisten Sitzungen bereits im Trainingslager in Winston-Salem abgehalten.
Für Nagelsmann ist ein früher Spielbeginn grundsätzlich angenehmer. „Wenn du oft abends spielst und zehn Stunden im Hotel rumhängst, bis das Spiel losgeht, ist das nicht immer super förderlich für die Spannung.“
Mit einem Augenzwinkern fügte er mit Blick auf die vielen jungen Spieler im Kader noch hinzu: „Wir haben noch ein paar Junge dabei, die vor nicht allzu lange Zeit noch bei den Junioren um 11.00 Uhr gespielt haben sonntags.“ (dpa/red)
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