Blamage-Fluch gegen Fünftligisten beendet Fortuna souverän im DFB-Pokal weiter

Die Spieler von Fortuna Düsseldorf bejubeln im DFB-Pokal in der Spielertraube ein Tor von Rouwen Hennings.

Fortuna Düsseldorf jubelt nach dem souveränen Pokal-Erfolg am 8. August beim VfL Oldenburg.

Souveräner Pokal-Auftakt für Fortuna Düsseldorf. Beim VfL Oldenburg siegte F95 locker mit 5:0 und steht nach dem ersten DFB-Pokalspiel unter Trainer Christian Preußer in der 2. Runde.

Oldenburg. Als Fortuna-Anhänger muss man ja im Pokal immer zittern – egal, wie einfach das Los erscheint. Zuletzt schieden die Düsseldorfer zwei Mal gegen Viertligisten aus, gegen einen Oberligisten brauchte es die Verlängerung. Nun ist der Blamage-Fluch beendet. Gegen den Fünftligisten VfL Oldenburg hieß es am Ende 5:0.

Fortuna Düsseldorf beim VfL Oldenburg hoch konzentriert

Fortuna-Trainer Christian Preußer (37) war die jüngste Pokal-Vergangenheit natürlich bewusst. Dementsprechend wollte er die erste Pokalrunde sehr zielstrebig angehen. Und so stellte Coach ein solides 4-2-3-1 auf.

Fortuna Düsseldorfs Trainer Christian Preußer gestikuliert am Spielfeldrand.

Christian Preußer löste die Pokal-Aufgabe mit Fortuna Düsseldorf souverän.

Personelle Experimente? Fehlanzeige! Dafür aber reichlich Offensivpower. Acht offensiv denkende Akteure liefen auf, nur zwei, die hauptsächlich die Defensive im Auge haben: Chris Klarer und Dragos Nedelcu als Innenverteidiger.

Und diese Ausrichtung sah man auch direkt auf dem Platz. Sieben Torabschlüsse verzeichneten die Gäste, darunter ein Pfostenschuss von Dawid Kownacki, in den ersten zwölf Minuten. Keiner brachte die von Preußer geforderte Führung. Der achte Abschluss sorgte dann für Erleichterung: Leonardo Koutris flankte, Rouwen Hennings nickte zum 1:0 locker ein.

Fortuna Düsseldorf auch in der zweiten Halbzeit souverän

Danach nahmen die Düsseldorfer tatsächlich einen Gang raus. Was dennoch reichte, um mit einer 3:0-Führung in die Halbzeit zu gehen. Ein Doppelschlag durch ein Oldenburger Eigentor und einen verwandelten Foulelfmeter von Kownacki (Keeper Thilo Pöpken hatte Felix Klaus gefällt) schraubten das Ergebnis in eine annähernd standesgemäße Höhe.

Auch nach der Halbzeit blieb der Zweitligist die klar spielbestimmende Mannschaft – bis auf ganz wenige Nadelstiche der Hausherren. Rouwen Hennings und Nicklas Shipnoski schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Fortuna war zu keiner Zeit von einer Blamage bedroht und zog ganz souverän in die zweite Runde ein.

Damit endet der Amateur-Fluch. Zuletzt schied Fortuna zwei Mal gegen Viertligisten aus: Saarbrücken und Essen. Gegen einen Fünftligisten (Villingen) hieß es zuletzt nur 3:1 nach Verlängerung. Dieses Thema ist also abgehakt. Zudem zog Fortuna nun das siebte Mal in Folge in die zweite Pokalrunde ein.

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