Abschied von der Fortuna Wechselt Eigengewächs zu einem Liga-Konkurrenten?

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Robin Bormuth in Aktion im Fortuna-Trikot, wechselt das Eigengewächs zum 1. FC Nürnberg?

Düsseldorf – Es gibt noch viele Fragezeichen bei Fortuna was die Mannschaft für die kommende Saison angeht. Einige wenige Entscheidungen sind schon gefallen: Sämtliche Leihspieler haben den Verein verlassen, der auslaufende Vertrag von Torwart Michael Rensing (35) wurde nicht verlängert, ebenso der von Innenverteidiger Robin Bormuth (24).

Nach einer für ihn sehr unbefriedigenden Spielzeit wollte er unbedingt eine neue Herausforderung suchen. Bei einem Verein, der ihm eine realistische Aussicht auf Einsatzzeiten bieten kann und auf ihn baut.

Dieses Gefühl konnte der einst von der Regionalliga-Zweitvertretung in den Kader der ersten Mannschaft aufgerückte, pfeilschnelle, zentrale Verteidiger in Düsseldorf nicht mehr haben.

Robin Bormuth: Vergangene Saison nur drei Einsätze

Alles zum Thema Friedhelm Funkel

Lediglich dreimal stand er in der Abstiegssaison im Kader. Alle drei Auftritte hatte er noch unter dem ehemaligen Trainer Friedhelm Funkel (66), unter Nachfolger Uwe Rösler (51) spielte er gar keine Rolle mehr, wollte deshalb bei den Rot-Weißen auch kein neues Arbeitspapier mehr unterschreiben.

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Eine sehr frustrierende Entwicklung für den kopfballstarken Abwehrspieler, der seinen größten Glücksmoment am 28. April 2018 in Dresden hatte, als Fortuna den Aufstieg in die Beletage perfekt machte. In der Aufstiegssaison hatte Robin Stammspieler-Status, stand 32-mal im Kader und 16-mal in der ersten Elf, darunter die letzten sieben Spiele, als es um alles ging!

Fortuna Düsseldorf: Bedarf in der Innenverteidigung

Angesichts der Tatsache, dass Fortuna noch Abgänge auf dieser Position drohen (Kaan Ayhan und Andre Hoffmann haben Ausstiegsklauseln), ist der Weggang Bormuths ein Verlust. Doch so wie es sich jetzt herauskristallisiert, wird es in der anstehenden Spielzeit wohl ein Wiedersehen geben.

Robin Bormuth: In Nürnberg auf der Einkaufsliste

Robin steht bei einem Liga-Konkurrenten hoch im Kurs: Der 1. FC Nürnberg signalisiert großes Interesse, den ablösefreien Innenverteidiger ins Frankenland zu locken. Bormuth, der einige Anfragen hatte, soll sich für ein Engagement beim „Club“ entschieden haben.

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Es ist ein Deal mit Vorgeschichte. Der in Nürnberg gerade erst beurlaubte Manager Robert Palikuca (42) kannte Bormuth aus der gemeinsamen Zeit in Düsseldorf aus dem Effeff, hat dem „Club“ wohl ein nettes Abschiedsgeschenk hinterlassen…

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