18 aus 23! Das sind die Streichkandidaten von Fortuna-Coach Preußer

TSV Meerbusch vs. Fortuna Duesseldorf Trainer Christian Preußer Foto: Anke Hesse 23.06.2021

Qual der Wahl: Fortuna-Coach Christian Preußer, hier beim Test in Meerbusch am 23. Juni 2021, muss schwierige Personalentscheidungen treffen.

Christian Preußer hat das große Los gezogen: Freie Auswahl für den Trainer von Fortuna Düsseldorf! Das heißt aber auch: Mindestens drei Profis müssen beim Spiel gegen Zweitliga-Spitzenreiter Jahn Regensburg auf die Tribüne.

Düsseldorf. Fortuna will am Samstag (18. September, 13.30 Uhr, Sky) den Anschluss an die oberen Tabellenplätze der 2. Bundesliga schaffen. Gegen Spitzenreiter Jahn Regensburg stimmen schon mal die Voraussetzungen: Nur zwei Profispieler fehlen! Das heißt für Trainer Christian Preußer (37) aber auch, dass er Spieler streichen muss. EXPRESS.de sagt, wen es wohl treffen wird.

Nur Emma Iyoha und Thomas Pledl fehlen

Nur Emma Iyoha (23, Aufbautraining nach Innenbandriss im Knie) und Thomas Pledl (27, Reha nach Kreuzbandriss) sind definitiv nicht dabei. Vorstand Klaus Allofs (64) ist sehr froh, dass sich die Verletzungsprobleme endlich in engen Grenzen halten: „Ich kann dem nur Positives abgewinnen. Alle Spieler müssen nun die Konkurrenzsituation annehmen und mit dem höheren Druck umgehen. Es sind viele Möglichkeiten und Varianten da.“

Und aus denen darf Coach Christian Preußer nun frei auswählen. 21 Feldspieler aus dem Profikader stehen zur Auswahl, dazu kommen Tim Oberdorf (25) und Phil Sieben (22) aus der U23, die zuletzt häufig mit den Profis trainierten. Aber nur 18 Feldspieler darf Fortuna nominieren: Macht 18 aus 23! Selbst wenn Preußer auf die beiden Spieler aus der zweiten Mannschaft verzichten sollte, muss er somit drei Profis mitteilen, dass sie auf die Tribüne müssen. Wer könnte es sein?

Abwehr: Dragos Nedelcu (24) fehlte verletzt beim 1:0 in Aue. Jetzt ist er wieder fit. Er dürfte als Innenverteidiger sicher mit auf die Bank kommen. Auch die vier Außenverteidiger stehen aller Voraussicht nach im Kader. Ein Streichkandidat ist ziemlich sicher Jamil Siebert (19), der unter der Woche auch für die U23 auf dem Platz stand. Sollte Preußer dennoch einen weiteren Abwehrspieler streichen, könnte es Leonardo Koutris (26) treffen.

Mittelfeld: Hier ist das Gedränge im zentralen Bereich besonders groß: Marcel Sobottka (27), Adam Bodzek (36), Ao Tanaka (23), Jakub Piotrowski (23), Edgar Prib (31), Shinta Appelkamp (20). Gut möglich, dass einer aus diesem Sextett auf die Tribüne muss. Womöglich könnte es Prib treffen, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass Preußer Käpt’n Bodzek verbannen wird. Auf den Außenbahnen werden alle Spieler gebraucht: Kris Peterson (26), Felix Klaus (29) und Nicklas Shipnoski (23).

Angriff: Gerade wenn Preußer nur mit einer Spitze im 4-3-3 spielen sollte, ist auch hier großes Streichpotenzial. Rouwen Hennings (34) und Robert Bozenik (21) werden definitiv im Kader stehen. Lex-Tyger Lobinger (22) hat zwar unter der Woche für die U23 getroffen, wird aber wohl nicht dabei sein. Will Preußer noch einen Stürmer streichen, wird es wohl tatsächlich den teuersten Einkauf der Klubgeschichte treffen: Dawid Kownacki (24).

Preußer selbst sagt zu seiner Auswahl: „Wahrscheinlich kann man nicht allen gerecht werden. Wir sagen den Spielern, was wir gut finden, was wir nicht gut finden. Und dann haben sie eine Orientierung, um wieder reinzukommen. Wir werden das moderieren, aber nicht jede Woche jede Entscheidung einzeln begründen. Eines steht fest: Mit Leistung kommt man voran!“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.