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Abwehr-Not bei der FortunaInnenverteidiger fällt mehrere Wochen aus

Jordy de Wijs wird von zwei Ärzten von Fortuna Düsseldorf am Seitenrand behandelt.

Copyright: IMAGO/HMB-Media

Fortuna-Profi Jordy de Wijs hat sich im Spiel gegen Darmstadt eine Adduktorenverletzung zugezogen.

Fortuna Düsseldorf muss in den kommenden Wochen auf Abwehrspieler Jordy de Wijs verzichten. Wie der Verein am Montag verkündete, hat sich der Niederländer eine Adduktorenverletzung zugezogen.

Was die Verantwortlichen bereits kurz nach dem Spiel befürchtet hatten, hat sich am Montag bei der medizinischen Untersuchung bestätigt: Innenverteidiger Jordy de Wijs (31) fällt mit einer Adduktorenverletzung für mehrere Wochen aus, das teilte der Verein in einer Mitteilung.

Bei der Niederlage in Darmstadt hatte der Abräumer sich in der 16. Minute bei einem Laufduell mit Gegenspieler Isac Lidberg auf der Außenbahn verletzt. Mit gesenktem Kopf und aufbauenden Worten seiner Mitspieler ging es vom Platz.

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Besonders bitter: Es war der erste Startelfeinsatz für den Niederländer in dieser Saison. Durch den Kreuzbandriss von Teamkollege Kenneth Schmidt (23) hätte er in den kommenden Wochen eine wichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen sollen.

Jetzt muss Trainer Markus Anfang jedoch ein weiteres Mal umplanen. In der medizinischen Abteilung der Rot-Weißen ist man zwar zuversichtlich, dass de Wijs vor Ende der Saison auf den Platz zurückkehren wird, trotzdem hat man, Stand jetzt, für das Spiel gegen Bochum nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung.

Denn auch auf den für de Wijs eingewechselten Norweger Jesper Daland (26) wird man voraussichtlich mehrere Spiele verzichten müssen. Der Abwehrhüne hatte in der Nachspielzeit nach einer Tätlichkeit gegen Kilian Corredor die Rote Karte gesehen.

Bei einem Zweikampf an der Seitenlinie hatte der Darmstädter Daland von hinten in die Beine getreten. Der verlor kurz die Fassung und hielt seinem Gegenspieler den Ball ins Gesicht.

Nach theatralischer Schauspieleinlage von Corredor gab es von Schiedsrichter Bacher den Platzverweis. Dabei hätte eine Verwarnung für beide Akteure vollkommen gereicht.

Coach Anfang monierte deswegen nach dem Spiel: „Der Gegenspieler tritt ihm voll in die Hacken. Jesper wirft ihm den Ball aber nicht ins Gesicht. Wir dürfen uns da aber nicht so provozieren lassen. Das ist wahnsinnig ärgerlich.“

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