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Spielt Ex-Kölner eine Rolle?Geplatzer Deal: Neapel geht auf Schalke los

Jesper Lindström im Training.

Copyright: IMAGO/Antonio Balasco

Der Wechsel von Jesper Lindström zum FC Schalke ist geplatzt – und sorgt für mächtig Ärger.

Jesper Lindström war schon in Gelsenkirchen, doch im letzten Moment platzte der Wechsel. Nun erhebt Napoli schwere Vorwürfe.

Dieser geplatzte Deal sorgt für mächtig Zoff! Jetzt greift Italiens Vize-Meister SSC Neapel den FC Schalke scharf an.

Nach dem kurzfristig geplatzten Wechsel des dänischen Nationalspielers Jesper Lindström zu Schalke 04 hat dessen Stammverein schwere Vorwürfe gegen die Königsblauen erhoben.

Neapel behauptet: Schalke ließ Deal wegen Verletzungen platzen

In einer „Klarstellung“ aufgrund „unzutreffender Medienberichte“ legte Napoli in einer auf der Vereinswebseite veröffentlichten Stellungnahme seine Sicht der Dinge in Form von zeitgenauen Schilderungen dar – und behält sich darüber hinaus „alle rechtlichen Schritte und Optionen zur Wahrung seiner Interessen vor den zuständigen Gremien vor“.

Der Version des Serie-A-Klubs zufolge habe Schalke am Montag um Punkt 13 Uhr mitgeteilt, „dass einige der vorgeschlagenen Bedingungen nicht akzeptabel seien“. Wie Neapel behauptete, sei dies „vor dem Hintergrund neuer sportlicher und taktischer Erfordernisse infolge der Verletzungen zweier Spieler am Wochenende“ geschehen, „die eine Anpassung der Transferstrategie des Vereins notwendig machten“.

Konkret müssen in der Tat Linksverteidiger Robin Gosens und der zentrale Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic (ehemals 1. FC Köln) beim Bundesliga-Rückkehrer nach Verletzungen pausieren. Lindström (26), der in Deutschland schon für Eintracht Frankfurt und den VfL Wolfsburg gespielt hatte, ist auf den offensiven Flügeln zu Hause.

Napoli hat Schalke nach eigener Version 22 Minuten nach der angeblichen Absage mitgeteilt, man sei bereit, die neue Vertragsversion zu akzeptieren. Gute vier Stunden später habe S04 dann erklärt, „dass aufgrund neuer Prioritäten bei der Kaderplanung kein Interesse mehr bestehe“.

Damit, schlussfolgerte der viermalige italienische Meister triumphierend, „wurden die tatsächlichen Gründe für das Nichtzustandekommen des Transfers deutlich“.

Die „Bild“ hatte zuvor berichtet, Neapel habe sich bei den Verhandlungen nicht an Absprachen gehalten. Im Leihvertrag habe der Serie-A-Klub eine Kaufpflicht für Lindström verankern wollen, wo vorher von einer Option die Rede gewesen sei. (sid)

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