Der ehemalige Kölner Dejan Ljubicic kehrt nach Deutschland zurück. Am Dienstag verkündete der FC Schalke 04 die Verpflichtung des Österreichers.
Schalke holt Ex-FC-ProfiPräsident bestätigt Gerüchte: Darum wollte Ljubicic weg
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Die Tinte ist trocken!
Was sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hatte ist offiziell: Der ehemalige FC-Profi Dejan Ljubicic (28) kehrt nur ein halbes Jahr nach seinem Transfer zu Dinamo Zagreb nach Deutschland zurück. Am Dienstagmorgen (27. Januar 2026) verkündete der FC Schalke 04 die Verpflichtung des Österreichers.
Ljubicic: „Für mich ist Schalke 04 eine super Herausforderung“
Der Mittelfeldspieler unterschreibt bei Königsblau einen Vertrag bis 2028 und wird künftig mit der Rückennummer 21 auflaufen. Für den Zweitligisten ist Ljubicic nach Torhüter Kevin Müller (34) und Stürmer-Legende Edin Dzeko (39) der dritte Neuzugang in diesem Winter. Die Ablöse soll 750.000 Euro betragen, könnte sich im Aufstiegsfall auf eine Million Euro steigern.
Profifußball-Direktor Youri Mulder (56) sagt: „Dejan hat bei seinen bisherigen Stationen und auch schon in der österreichischen Nationalmannschaft seine vielfältigen Qualitäten auf verschiedenen Positionen gezeigt. Er erkennt Räume schnell, trifft saubere Entscheidungen und strukturiert das Spiel aus dem Zentrum heraus. Zudem bringt er eine hohe Spielintelligenz mit. Dejan sehen wir als zuverlässigen Teamplayer, der vielseitig einsetzbar ist.“
Der 28-Jährige selbst freut sich über seine Rückkehr nach Deutschland: „Für mich ist Schalke 04 in der aktuellen Situation eine super Herausforderung. Mir ist von den Schalker Verantwortlichen in sehr guten Gesprächen erklärt worden, wo sie mich sehen und wie ich eine Verstärkung für die Mannschaft werden kann. Dafür werde ich ab dem ersten Tag mein Bestes geben.“
Die Hintergründe für seinen schnellen Abgang aus Kroatien sorgten in den vergangenen Tagen für verschiedene Spekulationen. In einer Mitteilung bestätigte Dinamo-Präsident Zvonimir Boban die Gerüchte über private Gründe als einen der entscheidenden Faktoren.
„Wir bedauern zutiefst, dass nicht nur sportliche, sondern auch private Umstände Dejan dazu bewogen haben, nach Deutschland zurückzukehren. Wir verlieren einen außergewöhnlichen Menschen, Fußballprofi und Spieler, dem wir für alles dankbar sind, was er unserem Verein in dieser kurzen Zeit gegeben hat. Wir wünschen Dejan und Schalke eine erfolgreiche Rückkehr in die Bundesliga“, so Boban.
Das Ziel ist klar: Gemeinsam mit der Mannschaft von Trainer Miron Muslic (43) will Ljubicic aufsteigen. Mit 39 Punkten und der Tabellenführung ist man dafür auch auf dem besten Weg – aber nur drei Zähler beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Vor allem hofft der ehemalige FC-Profi aber auf mehr Spielzeit bei seinem neuen Klub. Während er nach seinem Wechsel nach Kroatien in der ersten Hälfte der Hinrunde noch zum Stammpersonal gehörte, fand er sich in den letzten Monaten des Öfteren auf der Bank wieder – in Gelsenkirchen soll sich das nun ändern.


