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Offene Worte im TVMarkus Babbel über den FC Bayern: „Du kotzt im Dreieck“

Einblick in die Stimmungslage beim FC Bayern: Der ehemalige Münchner Markus Babbel sprach im Sport1-„Fantalk“ Klartext.

Erfolgreicher Vorrunden-Abschluss für den FC Bayern in der Champions League! Der Rekordmeister holte am Mittwoch (28. Januar 2026) durch ein 2:1 bei der PSV Eindhoven noch einmal drei Punkte und beendet die erste Phase als zweitbeste Mannschaft Europas.

National ist die Lage der Bayern noch einmal besser, an der Tabellenspitze ziehen die Münchner einsam ihre Kreise, haben angesichts von acht Punkten Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund beste Aussichten auf die Meisterschaft. Doch makellos wird diese definitiv nicht.

Babbel spielte 261 Mal für den FC Bayern

18 Spiele lang durften die Bayern vom Titel ohne Niederlage träumen, was bislang nur Bayer Leverkusen in der Saison 2023/2024 gelungen war. Am 19. Spieltag wurde der Unbesiegt-Serie dann die vermeintliche Pflicht-Aufgabe zu Hause gegen den FC Augsburg (1:2) zum Verhängnis.

Rund um den Bayern-Auftritt in der Champions League ordnete Europameister Markus Babbel (53) die bittere Heim-Pleite im Sport1-„Fantalk“ aus seiner Sicht ein und wurde dabei deutlich.

„Wie ist es in der Bayern-Kabine nach einer unerwarteten Niederlage, was passiert da?“, wollte Moderator Jochen Stutzky (45) vom ehemaligen Bayern-Star (261 Einsätze) wissen. Auch mit Blick auf seine eigenen Erfahrungen an der Säbener Straße verriet Babbel kurz und knapp: „Du kotzt im Dreieck – das ist ganz einfach. Das ist inakzeptabel.“

Bislang hatten die Bayern nur in der Champions League gegen den FC Arsenal eine Niederlage schlucken müssen, national waren zwei Unentschieden in der Liga die „Tiefpunkte“. Das Leverkusener Kunststück nun selbst zu schaffen, war daher eines der großen Ziele, um die Spannung bis ganz zum Schluss hochzuhalten.

„Du schaffst es nicht, einen Gegner, dem du in allen Belangen klar überlegen bist, zu schlagen – das kotzt dich an und da bist du dann erst mal mit dir selbst beschäftigt“, erklärte Babbel die Gemütslage bei den Bayern-Stars: „Da brauchst du schon ein paar Stunden, um wieder normal zu werden.“

Einen Knacks für den Rest der Saison befürchtet Babbel durch die erste Liga-Pleite allerdings nicht. Er traut den Bayern zu, unbeindruckt weiterzumarschieren. „Dann geht es auch relativ schnell in die Tagesordnung über“, betonte er und ließ das schon mal als Warnung an den HSV für das kommende Bundesliga-Wochenende stehen.

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