Nach CL-Drama: Bayern-Coach Kompany macht Kampfansage.
Kompany mit KampfansageNach CL-Aus: Bayern-Trainer hält an seinem Offensiv-Stil fest

Copyright: Sven Hoppe/dpa
Alphonso Davies (l), hier noch in Aktion gegen Paris, fällt erneut verletzt aus.
Das Aus in der Königsklasse gegen Paris Saint-Germain schmerzt, doch Bayerns Trainer Vincent Kompany (40) rückt keinen Millimeter von seinem Kurs ab. Trotz des knapp verfehlten Finaleinzugs in der Champions League bleibt er seinem auf Angriff und Spektakel setzenden Fußball treu. „Die Analyse ist klar“, äußerte er sich kurz nach dem Drama, bei dem ein 1:1 im Rückspiel nach der 4:5-Hinspielpleite nicht genügte.
„Das Ziel ist immer das perfekte Spiel. Aber ich will nie verlieren, was uns stark macht. Wir versuchen uns zu verbessern, um dann alle unsere Träume zu erreichen“, so der 40-Jährige. Die Fakten geben ihm recht: Schon vor den finalen Partien der Saison wurde in der Fußball-Bundesliga vom FC Bayern München der Torrekord auf 116 Treffer angehoben. Der Coach verwies außerdem auf die Tordifferenz von plus 81.
Kompany hat den Henkelpott fest im Blick
Trotz Vorwürfen wegen zu vieler Gegentreffer und defensiver Anfälligkeit in entscheidenden Spielen wie gegen Paris, ist der Belgier vom großen Erfolg mit seinem Stil überzeugt. Seine Ansage ist ein klares Versprechen: „Ganz bald sind wir wieder in der Champions League. Dann werden wir versuchen, ins Finale zu kommen und das hoffentlich zu gewinnen.“
Doch bevor es erneut um Europas Krone geht, ist noch ein anderer Pokal in Reichweite. Nach dem Gewinn des 35. Meistertitels will Kompany nun auch das Finale im DFB-Pokal für sich entscheiden. Dieses findet am 23. Mai in Berlin statt, wo es gegen den amtierenden Sieger VfB Stuttgart um das geht, was er „einen Extra-Titel“ nennt.
Kampfansage an Wolfsburg: „Keine Chance“
Zuvor steht aber das Ligaspiel am Samstag an (15.30 Uhr/Sky). Es geht zum VfL Wolfsburg, der gegen den Abstieg kämpft. Wer meint, die Bayern würden nach dem europäischen Aus nachlässig auftreten, den belehrt Kompany eines Besseren: „Das wollen die Wolfsburger, dass wir da entspannt hinfliegen – aber keine Chance. Die Spannung, die wir brauchen, werden wir auch haben“, so seine deutliche Warnung.
Er kündigte jedoch Rotationen in der Anfangsformation an, um frische Kräfte auf den Rasen zu schicken. Eine schlechte Nachricht gibt es aber bereits: Außenverteidiger Alphonso Davies wird sicher nicht dabei sein. Eine erneute Muskelverletzung zwingt ihn zu einer Pause, die mindestens das Duell in Wolfsburg betrifft. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
