Besonderer Einsatz für Sven Jablonski: Der Schiedsrichter spricht von einer „Riesenfreude“.
„Große Verantwortung“Einen Tag nach FC-Spiel: Schiedsrichter bekommt besondere Aufgabe

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Sven Jablonski diskutiert mit Said El Mala. Nun darf er sich über eine besondere Ehre freuen.
Am Sonntag war Schiedsrichter Sven Jablonski noch in der Bundesliga im Einsatz, leitete das Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim. Bei der 1:3-Niederlage des FC lag der Schiri zwar nicht immer richtig, blieb mit seinem Team aber insgesamt unauffällig.
Keine 24 Stunden nach dem Auftritt im Rhein-Energie-Stadion darf sich Jablonski über eine besondere Auszeichnung freuen: Er wird das DFB-Pokalfinale zwischen Rekordgewinner Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart pfeifen.
Jablonski hat schon 125 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel
Das gab der Deutsche Fußball-Bund am Montag im Rahmen des „Cup Handover“ im Festsaal des Roten Rathauses in Berlin bekannt. Das Endspiel steigt am 23. Mai (20.00 Uhr/ARD Und Sky) im Berliner Olympiastadion.
Jablonski gab 2017 sein Bundesliga-Debüt und ist seit 2022 Fifa-Schiedsrichter. Anfang 2026 wurde er in die Elite-Kategorie der europäischen Unparteiischen hochgestuft.
Der 36 Jahre alte Bankkaufmann aus Bremen leitete bislang unter anderem 125 Bundesliga-Spiele und 26 Partien im DFB-Pokal.
„Es war eine Riesenfreude“, sagte Jablonski über das „kurze Telefonat“ mit Schiedsrichterchef Knut Kircher, in dem er von seinem besonderen Einsatz erfahren hatte: „Das ist ein absolutes Highlight und eine große Verantwortung.“ (are/sid)
