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Vorfreude auf Jahres-HöhepunktVor dem Spitzensport gibt es wieder kölsches Lebensgefühl

Die Verantwortlichen vom DFB-Pokalfinale der Frauen.

Copyright: Marcel Schwamborn

Die Beteiligten am diesjährigen DFB-Pokalfinale der Frauen freuen sich auf das Rahmenprogramm vor dem großen Endspiel. Lucie Benz, Lutz Wingerath, Robert Voigtsberger, Toni Schumacher, Rudi Rheinstädtler, Sonja Fuss, Torsten May und Nicolas Niermann (v.l.) bei der Programmpräsentation am Donnerstag (7. Mai 2026).

Zum 17. Mal wird in Köln der Sieger im DFB-Pokal der Frauen ermittelt. Bevor sich Bayern München und der VfL Wolfsburg gegenüberstehen, steigt wieder das bunte Fan- und Familienfest vor dem Stadion.

Dieser Tag ist im Frauenfußball Jahr für Jahr ein ganz besonderer. Bereits zum 17. Mal steigt das Finale um den DFB-Pokal im Kölner Rhein-Energie-Stadion. Und zum vierten Mal in Folge wird der Stimmungs-Tempel in Müngersdorf ausverkauft sein.

Bevor am 14. Mai 2026 ab 16 Uhr die Titelverteidigerinnen des FC Bayern München auf die des Rekordsiegers VfL Wolfsburg treffen, steigt das traditionelle Fan- und Familienfest auf den Stadionvorwiesen.

DFB-Pokalfinale der Frauen: Es gibt nur noch wenige Resttickets

„Diese Atmosphäre ist einzigartig. Die Mischung aus Spitzensport, Breitensport und Unterhaltung macht den Zauber von Müngersdorf aus“, sagt der städtische Beigeordnete Robert Voigtsberger. „Wir bringen kölsches Lebensgefühl auf die Bühne und stimmen so perfekt auf den krönenden Abschluss ein.“

Los geht der besondere Tag für den Frauenfußball bereits um 9 Uhr, wenn rund 1200 Spielerinnen aus 105 Mannschaften der C- und D-Jugend in insgesamt zehn Turniere einsteigen. Die Siegerehrung findet in der Halbzeitpause des großen Finals statt. Erstmals wird zudem ein Kids-Cup mit 350 Spielerinnen in 48 Teams der E- und F-Jugend in der Westkampfbahn ausgetragen.

Zur kölschen Uhrzeit von 11.11 Uhr startet das bunte Familienfest vor dem Stadion. Es gibt Unterhaltungsangebote, Autogramme und Besuche von Vereinsmaskottchen. Die Marie Band (12 Uhr), Scharmöör (12.45 Uhr) und StadtRand (13.35 Uhr) werden für kölsche Musik sorgen. Die Konzerte sind für alle zugänglich, ein Stadionticket ist dafür nicht notwendig.

Die Band Scharmöör beim Auftritt auf der Bühne.

Copyright: Daniela Decker

Die Band Scharmöör tritt beim Fan- und Familienfest vor dem DFB-Pokalfinale auf.

Kölns Sportbotschafter Toni Schumacher hat deshalb beobachtet, dass viele auch nur das fröhliche Treiben genießen. „Der große Unterschied zum Herren-Finale in Berlin ist, dass hier die ganze Familie kommt. Die Leute haben Spaß, feiern ein friedvolles Fest und gehen nicht zwingend anschließend ins Stadion. Es gibt mir immer ein gutes Gefühl, das zu sehen“, sagt die FC-Ikone.

Ex-Nationalspielerin Sonja Fuss gewann den DFB-Pokal dreimal, allerdings wurde der zu der Zeit noch nicht in Köln ausgespielt. „Unsere Spiele liefen damals noch in Berlin, im Vorprogramm des Herren-Endspiels. Das Finale in Köln ist jedoch seit Jahren das Saison-Highlight. Die Stadt hat sich mit Offenheit und Freude etabliert. Das volle Stadion ist zudem bester Ansporn für alle Mädchen, die Fußball spielen“, sagt die Sportbotschafterin.

Toni Schumacher, Sonja Fuss und Torsten May präsentieren den Pokal.

Copyright: Marcel Schwamborn

Kölns Sportbotschafter Toni Schumacher, Sonja Fuss und Torsten May (v.l.) freuen sich auf das Pokalfinale.

Voigtsberger unterstrich bei der Programmpräsentation in den Abelbauten Kölns Stellung als Sport-Hochburg. „Wir sind ein verlässlicher und begeisterungsfähiger Gastgeber. Das werden wir auch bei diesem Pokalfinale wieder beweisen.“

Besonders viel Wert wurde erneut auf das Thema Inklusion gelegt. Das Bühnenprogramm wird durch Dolmetscher für Gebärdensprache übersetzt. Das mobile Informations- und Leitsystem MindTags wird auf dem Gelände eingesetzt, mit dem Informationen direkt auf das Smartphone kommen.

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