Manuel Neuer wird dem FC Bayern aufgrund einer Verletzung vorerst fehlen, Jonas Urbig wird ihn vertreten. Ein ehemaliger Wegbegleiter aus Köln hat nun über ihn gesprochen.
Trainierte ihn beim FCKnallhart-Ansage an Urbig: „Welpenschutz ist jetzt vorbei“
Manuel Neuer (39) fehlt dem FC Bayern vorerst – ein Faserriss in der linken Wade mischt die Karten im Tor neu. Dadurch rückt nun Jonas Urbig (22) beim Rekordmeister voll in den Fokus.
Das junge Torwart-Talent wird in den Bundesliga-Duellen gegen Frankfurt am 21. Februar und in Dortmund am 28. Februar das Tor sauber halten müssen. Eventuell muss er auch bei den Begegnungen mit Gladbach am 6. März und in Leverkusen am 14. März ran.
FC Bayern: Jonas Urbig muss Manuel Neuer vertreten
Uwe Gospodarek (52) ist jemand, der den jungen Keeper ganz genau einschätzen kann. Als früherer Torhüter der Münchner und Urbigs Coach beim 1. FC Köln zwischen 2021 und 2023, hat er eine deutliche Ansage zur jetzigen Lage. „Die nächsten Wochen werden für Jonas richtungsweisend, weil der FC Bayern sehen wird, ob er diesen Drucksituationen gewachsen ist“, so Gospodarek.
Das Ergebnis werde darüber entscheiden, „ob der Verein mit Jonas als künftigem Stammtorwart plant, sobald Manuel Neuer aufhört.“ Er fügt unmissverständlich hinzu: „Bei Bayern ist immer Druck. Wenn du dich dort etablieren willst, musst du all dem standhalten und liefern – egal, wie alt du bist. Der Welpenschutz für Jonas ist jetzt vorbei.“ Das berichtet „Bild“.
Aber die Anhänger des deutschen Meisters dürfen beruhigt sein. Glaubt man seinem Mentor, ist die Nummer 40 des FCB für diese Aufgabe bestens gerüstet. „Jonas ist mental so stark, dass er sich während des Spiels nicht den Kopf zerbricht – auch wenn mal ein Fehler passiert“, erklärt Gospodarek und zieht einen großen Vergleich: „In dieser Hinsicht ist er wie Manuel Neuer gepolt.“
Auch sportlich hält er große Stücke auf ihn: „Er ist ein sehr kompletter Torhüter mit gutem Umschaltspiel und starker Technik.“ Allerdings erkennt Gospodarek noch einen Punkt, an dem gearbeitet werden muss. „Körperlich hat er sich seit seiner Zeit in Köln zwar schon verbessert. Er muss in der Hinsicht aber noch weiter zulegen – das weiß er auch selbst.“
Richtig interessant wird es, wenn man auf die Zukunft blickt. Gospodarek traut seinem früheren Schützling zwar zu, Neuer zu beerben, gibt aber einen unerwarteten Tipp.
„Aus meiner Sicht wäre es für Jonas und für den FC Bayern kurzfristig am besten, wenn Manuel Neuer seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nochmal um ein Jahr gemeinsam mit Sven Ulreich verlängern würde.“ In diesem Fall bliebe Urbig für eine weitere Spielzeit die zweite Wahl, würde aber dennoch häufiger spielen.
Die Begründung leuchtet ein: „Das jetzige Torwart-Team harmoniert extrem gut. Dazu kommt, dass Jonas enorm von Manuel Neuer als Mentor profitiert.“ Nach Gospodareks Meinung existiert kein besserer Lehrmeister, von dem Urbig profitieren könnte.
„Er hat alles gewonnen und alles erlebt. Dieser Erfahrungsschatz ist unheimlich wertvoll. Jonas saugt alles auf, was Neuer ihm sagt.“ Daher wäre eine Verlängerung des Vertrags perfekt für die Weiterentwicklung des jungen Talents.
Und was ist mit der Chance, im Sommer bei der WM dabei zu sein? Der Urbig-Kenner meint dazu: „Grundsätzlich fände ich es zu früh.“ Doch er lässt eine Tür offen: „Wenn der Bundestrainer keine große Auswahl an Kandidaten hat und Jonas beim FC Bayern im Fokus steht, kann alles passieren. Bis dahin sind es aber noch einige Monate.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

