Der FC Bayern sucht noch Abnehmer für drei nicht mehr benötigte Stars. Doch das gestaltet sich kompliziert.
FC Bayerns Millionen-ProblemDrei Stars sollen weg, doch der Markt schweigt

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Bryan Zaragoza ist wieder in München, soll aber noch gehen.
Beim FC Bayern München herrscht dicke Luft auf dem Transfermarkt. Drei Profis sind zu teuren Sorgenkindern geworden und sollen den Klub schleunigst verlassen. Doch die Mission „Verkaufen“ entpuppt sich als zäher Kaugummi – wegen fetter Verträge und hoher Preisvorstellungen.
Ganz oben auf der Abschussliste steht der portugiesische Sechser João Palhinha (31). Benfica Lissabon würde ihn gerne zurückholen, doch das Geld ist knapp.
Palhinha und Boey – zwei teure MIssverständnisse
Berichten zufolge klafft eine Lücke bei der Ablöse: Die Münchner wollen etwa 25 Millionen Euro sehen, die Portugiesen bieten aber nur 20 Millionen. Der eigentliche Knackpunkt ist aber sein fürstliches Salär von mehr als acht Millionen Euro jährlich – eine Summe, die Benfica nicht stemmen kann.
Noch verzwickter sieht die Situation bei Sacha Boey (25) aus. Der Rechtsverteidiger, für den im Winter satte 30 Millionen Euro an Galatasaray Istanbul flossen, entpuppte sich als Fehleinkauf. Sein Wert auf dem Markt ist im Keller.
Bisher gibt es keine ernsthaften Offerten für den Franzosen. Sein üppiges Gehalt wirkt wie ein Bremsklotz, und andere Vereine lauern darauf, dass die Bayern aus Verzweiflung den Preis senken. Das berichtet „bild.de“.
Auch der flinke Flügelstürmer Bryan Zaragoza (24) ist ein Winter-Neuzugang, der nie richtig ankam. Im Gegensatz zu den anderen beiden will der Spanier aber nicht tatenlos seinen Vertrag bis 2029 aussitzen – er brennt auf Einsätze. Das macht einen Transfer wahrscheinlicher.
Doch auch für ihn gibt es bisher keine konkreten Interessenten. Seine Agenten arbeiten fieberhaft daran, einen neuen Klub für ihn zu finden und seine Laufbahn wiederzubeleben.
Die Uhr tickt unaufhaltsam: Am 1. September schließt das Transferfenster. Die sportliche Leitung und ihr Team stehen unter massivem Druck. Sie müssen schnellstmöglich Abnehmer für die kostspieligen Fehleinkäufe finden, um den Kader zu entlasten. (red)
