Jetzt geht der Poker um Said El Mala in die finale Runde. In den kommenden Tagen könnte eine Entscheidung fallen.
Zwei-Stufen-PlanBVB spielt mit Köln im El-Mala-Poker – Montag Medizincheck?

Erst 26 Millionen Euro plus dubioser Bonuszahlungen im Erfolgsfall (Ballon d'Or-Nominierung), dann 34 Millionen Euro plus zehn Millionen möglicher Boni. Borussia Dortmund hat sich bisher mit den Angeboten für Said El Mala beim 1. FC Köln keine Freunde gemacht.
FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) schob die bisherigen Vorstöße des BVB in der Kategorie „lächerlich“ beiseite. Die Forderung von 50 Millionen Euro wurde bei weitem nicht erreicht.
BVB gibt im El-Mala-Poker jetzt Gas
Aktuell haben die Kölner nichts auf dem Tisch liegen, womit sie sich beschäftigen. „Wir haben seit Wochen mehrere Sachen auf dem Tisch liegen, aber nichts, was mich dazu gebracht hätte, den Spieler abzugeben“, sagte Kessler zuletzt. Das könnte sich jetzt allerdings schnell ändern.
Borussia Dortmund plant nach Informationen von EXPRESS.de einen weiteren Vorstoß bei El Mala in mehreren Stufen. Der BVB spielt im El-Mala-Poker mit dem FC! Nach den beiden ersten Angeboten, wovon eins beim FC per Mail eingegangen ist, ohne dass Gespräche geführt worden wären, will Dortmund jetzt aufstocken.
In einem ersten Angebot vor dem Wochenende soll Dortmund 40 Millionen Euro Fixsumme für El Mala bieten. Im Erfolgsfall könnten weitere Bonuszahlungen folgen. Der Plan des BVB, der dahinterstecken soll: Mit dem Angebot will man erstmals konkrete Verhandlungen aufnehmen.
Köln wird eventuell erstmals gesprächsbereit sein, aber das erste ernsthafte Angebot dennoch ablehnen. Nach Informationen von EXPRESS.de könnte Dortmund dann im Laufe der Gespräche die nächste Stufe zünden: 50 Millionen Euro könnten am Ende tatsächlich an den FC fließen.
El Mala würde einen Fünfjahresvertrag erhalten und mit einem Bruttogehalt von gut fünf Millionen Euro beim BVB einsteigen. Zum Vergleich: In Köln kam er mit Prämien in der vergangenen Saison auf knapp 1,5 Millionen Euro.
Said soll, trotz Fan-Liebe in Köln, längst seinen Wechselwunsch beim FC hinterlegt haben. Kessler wollte das auf Nachfrage von EXPRESS.de weder bestätigen noch dementieren: „Was ich mit meinen Spielern und deren Interessensvertretern bespreche, gebe ich öffentlich nicht preis.“
Läuft alles glatt aus BVB-Sicht, dann könnte schon am Montag (10. August 2026) der Medizincheck von El Mala in Dortmund stattfinden. Eine öffentliche Präsentation würde es am Dienstag geben. Dass El Mala bei den Schwarz-Gelben dann die Nummer 10 erhält, ist vorstellbar. Aktuell ist sie nach dem Abgang von Julian Brandt nicht vergeben.
Sollte der FC zeitnah den Geldsegen nach dem El-Mala-Verkauf erhalten, könnte Kessler die nötigen Kaderbaustellen hochkarätiger schließen. Gesucht werden unter anderem ein Top-Sechser, ein Top-Stürmer und ein Linksverteidiger als Backup für Gideon Mensah.

