Der FC-Boss lässt sich von Dortmunds nächstem Millionen-Angebot nicht beeindrucken – und die Kölner Fans lieben es.
„Liebe alles daran“FC-Fans feiern Kesslers klare Kante bei El Mala

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Bleibt er oder geht er? Said El Mala trainiert fleißig beim FC. Ein Wechsel zeichnet sich aktuell nicht ab.

Im Werben um Kölns Supertalent Said El Mala hat FC-Geschäftsführer Thomas Kessler gegenüber dem BVB einmal mehr klare Kante gezeigt. Auch das jüngste Angebot über 45 Millionen Euro samt Boni ließ den 40-Jährigen nicht einmal zucken.
Verhandlungen? Fehlanzeige! Nach Informationen von EXPRESS.de dürfte ein möglicher Deal für den BVB deutlich teurer werden als die zuletzt kolportierten 50 Millionen Euro. Die Fronten scheinen deshalb aktuell verhärtet zu sein.
Transferpoker um El Mala lädt zu Diskussionen ein
In den Kommentarspalten diverser Internet-Plattformen, auf denen der völlig offene Deal rege diskutiert wird, herrscht genau deshalb große Begeisterung über das harte Vorgehen der FC-Vereinsführung.
„Kessler hat Eier aus Stahl und ich liebe alles daran“, heißt es etwa unter einem „Sky“-Post auf X, welcher über das neuerlich abgelehnte Angebot aus Dortmund für El Mala informiert.
Unter einem anderen Post richtet sich der Blick eines FC-Fans auch schon einen Schritt weiter: „Stark bleiben, FC! Im September ist El Mala Nationalspieler! Diomande hat fast die gleichen Statistiken und ist für über 125 Mios gegangen! 50 Mios ist ein Witz für El Mala! Der Preis sollte locker bei 85 Mios sein! Nächste Saison ist El Mala locker 100 Mios wert!“
Der Diomande-Vergleich zwischen RB Leipzig und Real Madrid wird auch in anderen Foren genannt. Das Gesamtpaket von möglichen 140 Millionen Euro zeige auf, was Top-Talente aus der Bundesliga wert sein können. Das müsse Köln bei seinen Erwägungen, El Mala zu verkaufen, nun einbeziehen.
Fakt ist: Der Ivorer hat ebenso wie El Mala nur eine Bundesliga-Spielzeit aufzuweisen, schoss ein Tor weniger, bereitete dafür fünf Tore mehr vor – allerdings auch für den Drittplatzierten der vergangenen Saison. El Mala schaffte seine Ausbeute mitten im Abstiegskampf.
Unter den BVB-Fans scheint dagegen so langsam die Stimmung zu kippen. Vermehrt zeigen sich Kommentare vom „Wunschtransfer“ genervt. Es häuft sich das Unverständnis über die Kölner Preisforderungen.
Aus BVB-Sicht kommentiert ein User: „Dann sollten wir die Finger davon lassen. 45 Millionen Euro reichen locker und die tun so, als wäre das Olise oder so.“ Ein anderer schreibt: „Köln scheint da ein paar Höhenflüge zu bekommen. Sie denken, sie könnten schon im Konzert der Großen mitspielen. Am Ende der nächsten Saison können sie froh sein, wenn sie über dem 17. Platz stehen.“
Streit um El-Mala-Wert: „Ich gehe auch nicht zu Porsche, biete den Preis für einen Opel“
Auch unter Bildern auf Instagram von Said El Mala selbst entladen sich Meinungen zum Transferpoker zwischen Köln und Dortmund. „Wir warten in Dortmund auf dich“, heißt es etwa unter dem aktuellsten Foto, das der FC-Stürmer aus dem Trainingslager gepostet hat.
Andere versuchen dort, Überzeugungsarbeit zu leisten: „Beim BVB kannst du dich international zeigen und beweisen. Das wäre ein super Transfer für deine weitere Entwicklung.“ Eine Einschätzung, die in Hinblick auf die aus Kölner Sicht unzureichenden Angebote des BVB eine beißende Antwort erhält: „Ich gehe auch nicht zu Porsche, biete den Preis für einen Opel und erwarte, dass ich mit einem Porsche nach Hause fahre.“
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1. FC Köln: Wo sollte die Schmerzgrenze bei Said El Mala liegen?
Geht er, oder bleibt er? Der Sommer beim 1. FC Köln steht ganz im Zeichen von Wechselgerüchten um Said El Mala. Doch wie viel Ablöse sollte der FC fordern?
Immerhin: Versöhnende Worte, die auf die Fan-Freundschaft der beiden Vereine verweisen, sind ebenfalls zu finden. An gleicher Stelle richtet sich ein User in bedingungsloser Anerkennung an den Fußballer El Mala: „Ob Dortmund oder Köln, du bleibst in der Familie.“
