Das ist mal eine Überraschung: Die ehemalige Weltfußballerin Nadine Keßler soll eine Rolle im Regierungsteam von Bundeskanzler Friedrich Merz bekommen.
„Zeitnah und zügig“Merz holt Ex-Nationalspielerin ins Kanzleramt

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Nadine Keßler wurde 2013 Europameisterin und absolvierte 29 Länderspiele (10 Tore), bevor schwere Knieverletzungen sie im April 2016 zum frühen Ende ihrer Laufbahn zwangen.
Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler in sein Regierungsteam!
Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll laut eines Berichts des Handelsblatts als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.
Weg für ehemalige Weltfußballerin Keßler in Berlin ist frei
Schenderlein (CDU) wechselt im Zuge des Regierungsumbaus als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesgesundheitsministerium, wie Merz am Montag in Berlin bekannt gab. Über die Nachfolge werde „zeitnah und zügig“ informiert.
Dadurch wäre der Weg frei für die ehemalige Weltfußballerin Keßler, die seit dem Ende ihrer aktiven Karriere als Fußball-Funktionärin gearbeitet hat. Merz lehnte einen Kommentar zur Personalie ab.
Keßler wurde mit Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg viermal deutsche Meisterin, dreimal gewann sie die Champions League, zweimal den DFB-Pokal. Die Europameisterin von 2013 absolvierte 29 Länderspiele (10 Tore), bevor schwere Knieverletzungen sie im April 2016 zum frühen Ende ihrer Laufbahn zwangen – mit nur 28 Jahren.
2023 war sie beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolgerin von Oliver Bierhoff im Gespräch, blieb aber bei der UEFA, für die sie seit 2017 arbeitet.
Schenderlein (44) hatte ihr Amt nach der Bundestagswahl 2025 angetreten. „Ich konnte in meiner 14-monatigen Amtszeit (...) die zentralen Vorhaben des Koalitionsvertrages umsetzen. Herzstück war dabei die Reform der Spitzensportförderung, die nach über zehn Jahren öffentlicher Debatte erfolgreich zum Abschluss gebracht wurde. Mein Vorschlag für ein Sportfördergesetz wurde in der letzten Sitzungswoche mit großer Mehrheit vom Bundestag verabschiedet“, sagte Schenderlein. Sie erwähnte auch den Olympia-Bewerbungsprozess und das Zentrum für Safe Sport. (red/sid)
