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Zoff bei Dynamo Dresden-Kapitän tritt öffentlich gegen Klub nach – und wechselt zu Liga-Rivale

Dresdens Sebastian Mai gestikuliert im Spiel gegen Holstein Kiel

Kapitän Sebastian Mai, hier beim Spiel der SG Dynamo Dresden gegen Holstein Kiel am 16. April 2022 in der 2. Bundesliga, verlässt die Sachsen und wechselt zum Drittliga-Rivalen MSV Duisburg.

Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden sortiert nach dem Abstieg aus. Ein Opfer: Kapitän Sebastian Mai. Der trat nun gegen seinen Heimatklub nach – und bestätigte seinen Wechsel zu einem Drittliga-Rivalen.

Traditionsklub Dynamo Dresden mistet nach dem Zweitliga-Abstieg ordentlich aus. Eines der prominentesten Opfer: Kapitän Sebastian Mai (28). Der Innenverteidiger – als gebürtiger Dresdner absolute Identifikationsfigur bei den Fans – stammt aus der Jugend des Klubs und war einer der Aufstiegshelden der Saison 2020/21.

Sportlich hatte der 1,95-Meter-Mann in der abgelaufenen Saison jedoch einen schweren Stand, kam lediglich auf 16 Einsätze in der 2. Bundesliga (ein Tor) – spielte dabei aber nur zweimal 90 Minuten. 

Dynamo Dresden: Sebastian Mai tritt gegen Heimatklub nach

Nun ist klar: Für Mai, dessen Vertrag ausgelaufen war, gibt es bei Dynamo Dresden keine Zukunft. Sportboss Ralf Becker (51), der aktuell offenbar mit Skandal-Trainer Markus Anfang (47) über ein Engagement verhandelt, plant für die Mission Wiederaufstieg ohne den Kapitän. Am Donnerstag (9. Juni 2022) wurde bekannt: Mai wechselt zum künftigen Drittliga-Rivalen MSV Duisburg.

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Auf Instagram meldete sich dann einige Stunden nach Bekanntwerden des Wechsels noch einmal persönlich zu Wort – und trat dabei auch gegen die Bosse seines Herzens- und Heimatklubs Dynamo nach.

„739 Tage, 19 Stunden, 53 Minuten! Geliebte Sportgemeinschaft! Es ist nun 19.53 Uhr und ich glaube, es gibt keinen passenderen Zeitpunkt als diesen, um mich von allen zu verabschieden“, schrieb Mai, der im Sommer 2020 vom Halleschen FC nach Dresden gewechselt war, in Anlehnung an das Jahr 1953, als die SGD gegründet wurde. „Es war mir eine Riesenehre, dieses Wappen in meiner Jugendzeit und anschließend als Spieler und Kapitän der ersten Mannschaft tragen zu dürfen“, führt der Abwehr-Spezialist weiter aus.

Anschließend folgt jedoch klare Kritik am Klub. So hat Mai offenbar mehrfach um ein Gespräch mit den Verantwortlichen über seine Zukunft geben – doch glaubt man dem Statement des Dynamo-Publikumslieblings, blockten die Bosse um Becker komplett ab! Mais schreibt: „Da mehrere Versuche und Bitten um ein Gespräch mit dem Verein kein Gehör fanden, werde ich nun ein neues Kapitel aufschlagen.“

Nun wird Mai seine Karriere bei den „Zebras“ in Duisburg fortsetzen: „Ich möchte einfach wieder Gas geben und Fußball spielen und werde dies ab sofort beim MSV Duisburg tun.“

Der Innenverteidiger beendete sein Statement schließlich noch mit versöhnlichen Worten und erklärte an die Adresse der Dresdner: „Ich werde natürlich immer Fan und auch Mitglied dieses Vereins sowie der Fans sein und bleiben!“ (kos)

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