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„Einzige Hoffnung“Titel-Diskussion im „Doppelpass“: Völler mit heimlicher Spitze gegen Köln?

Rudi Völler mit skeptischem Gesichtsausdruck.

Rudi Völler, hier am 9. Juni 2020, äußerte sich im Sport1-Doppelpass zum Titelkampf in der Bundesliga.

Im Sport1-„Doppelpass“ wurde über den Bayern-Patzer und den Titelkampf diskutiert. Rudi Völler ließ mit einer Aussage aufhorchen.

von Antje Rehse (are)

Die Niederlage von Bayern München gegen RB Leipzig war am Sonntag (21. Mai 2o23) auch DAS Thema im Sport1-„Doppelpass“. War das schon die Entscheidung im Titelkampf?

Borussia Dortmund konnte am Sonntag durch einen 3:0-Sieg beim FC Augsburg an den Bayern vorbeiziehen und hat am letzten Spieltag zu Hause gegen den FSV Mainz 05 alles in der eigenen Hand.

Völler im „Doppelpass“: Leipzig war für Dortmund die einzige Hoffnung

Unter den Gästen war auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler (63). „Der Druck ist jetzt riesig. Aber so eine Chance kriegen sie in den nächsten Jahren nicht so schnell wieder“, sagte der Weltmeister von 1990.

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Der langjährige Geschäftsführer von Bayer Leverkusen wagte einen Blick in die Köpfe der BVB-Profis. „Die Spieler haben das Spiel der Bayern natürlich gesehen. Das war ja die einzige Hoffnung der Dortmunder, dass die Bayern gegen Leipzig Punkte abgeben. Das ist jetzt passiert.“

Einzige Hoffnung? Einen möglichen Patzer der Bayern am letzten Spieltag beim 1. FC Köln hatte zumindest Völler offensichtlich überhaupt nicht auf dem Radar.

Auch dem anderen selbsternannten Karnevalsverein Mainz 05 traut die Sport1-Runde augenscheinlich keine Überraschung am letzten Spieltag zu.

Anders als Völler: Großkreutz glaubt an Köln

„Ich bin mir sicher: Wenn sie heute gewinnen, werden sie deutscher Meister“, sagte Sport1-Experte Stefan Effenberg (54) über die Dortmunder. „Heute entscheidet sich in meinen Augen die Meisterschaft!“ Der BVB siegte tatsächlich...

In Dortmund hatte man allerdings durchaus auch auf Kölner Schützenhilfe gehofft. Bei den Fans sowieso – immerhin verbindet Teile der Anhängerschaft eine Freundschaft. Doch auch eine BVB-Legende setzte noch vor dem Bayern-Debakel gegen RB voll auf den FC.

„Seit vier, fünf Wochen sage ich, dass Köln uns zum Meister macht. Wenn das 1:0 der Kölner durchgesagt wird, das wäre ein Traum“, hatte der frühere Dortmunder und bekennende FC-Sympathisant Kevin Großkreutz (34) noch am Freitag (19. März) im Podcast „Großkreutz & Küpper - Viertelstunde Fußball“ gesagt.

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Der Weltmeister von 2014 lobte sogar seine eigene Siegprämie für die FC-Profis aus: „Die Spieler können ein Jahr lang nach Dortmund kommen, die kriegen alles umsonst. Ich lade die überall ein! Die werden brennen, da wird noch einiges kommen.“

Das wird nun womöglich nicht mehr nötig sein, auch wenn FC-Trainer Steffen Baumgart (51) die drei Punkte so oder so gerne in Köln behalten möchte. „Wir spielen nicht gegen oder für jemanden, sondern wir spielen nur für den FC Köln. Und wir wollen dieses Spiel gewinnen und das werden wir probieren“, sagte Baumgart nach dem 1:1 der Kölner in Bremen.

Warum die Bayern gegen Leipzig wieder einmal eklatante Schwächen zeigten und eine Führung aus der Hand gaben, war Völler ein Rätsel. „Wir haben noch lange diskutiert“, berichtete er über seinen Stadionbesuch mit Bundestrainer Hansi Flick (58), „das war so nicht zu erwarten und ist schwer zu erklären.“

Der Kader „ist ja gut, zweifelsohne“, meinte Völler, und „die erste halbe Stunde war top, wie man die Bayern kennt“. In der zweiten Halbzeit aber sei es „wie abgerissen“ gewesen: „Der Glaube hat gefehlt, das Spiel noch herumreißen zu können.“