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„Doppelpass“ Riesen-Aufreger noch vor Bundesliga-Start: „Das ist eine Katastrophe“

Letzte Sendung für das „Doppelpass“-Experiment auf Sport1: Der Ableger für die 2. Bundesliga hatte bei der Abschiedsvorstellung vor allem ein Thema, das für den ersten großen Aufreger der Saison gesorgt hatte.

Abschiedsvorstellung auf einem ungewohnten Sendeplatz: Sport1 hat am Sonntag (24. Juli 2022) das in der vergangenen Saison gestartete Programm-Experiment Zweitliga-„Doppelpass“ beendet.

Für ein Jahr probierte es der Sender mit einem Ableger seines Traditions-Talks am Montag. Einen Tag nach dem „Doppelpass“ am Sonntag nahmen Experten wie Peter Neururer (67) oder Maik Franz (40) das Geschehen in der 2. Bundesliga unter die Lupe. Doch damit ist jetzt Schluss.

Weil der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga wie üblich etwas früher gestartet ist als im Fußball-Oberhaus, spendierte Sport1 dem Zweitliga-„Doppelpass“ aber noch einmal zwei finale Ausgaben zur ungewohnten Sendezeit. Beim Abschied am 24. Juli stand neben dem sportlichen Geschehen einmal mehr die Videobeweis-Debatte im Fokus.

Videobeweis großes Thema beim Zweitliga-„Doppelpass“

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Schließlich hatte der Samstagabend für viel Diskussionsstoff gesorgt: Im Top-Duell zwischen Hannover 96 und dem FC St. Pauli (2:2) am Samstagabend sprach Schiri Felix Zwayer (41) den Gastgebern einen Elfmeter zu, der für viele fragende Gesichter sorgte – auch bei den Profiteuren aus Hannover. „Das war kein Elfmeter“, sagte selbst Coach Stefan Leitl (44).

Zwayer selbst wollte im TV-Interview nach Abpfiff allerdings nicht von einer klaren Fehlentscheidung sprechen – anders als der DFB. Der gestand über seinen Schiri-Account bei Twitter das Fehlurteil ein, schrieb wegen fehlender Kameraperspektiven für eine zweifelsfreie Auflösung im Kölner Keller aber auch: „Somit ist die Feldentscheidung zu akzeptieren.“

Hier lesen Sie die DFB-Einordnung auf Twitter:

Noch mehr als die Fehlentscheidung an sich brachte Ex-Profi Maik Franz die Kommunikation von Zwayer auf die Palme. Er finde es zwar „stark“, dass der Referee sich gestellt habe. „Aber wie er sich stellt, das finde ich schwach“, kritisierte der frühere Innenverteidiger. „Wie er da rumeiert von A nach B“, mäkelte Franz, und zog ein vernichtendes Fazit: „Das ist eine Katastrophe.“

„Doppelpass“: Zweitliga-Ausgabe feiert Abschiedsvorstellung

Weil auch Fortuna Düsseldorfs Sport-Boss Klaus Allofs (65) und Torwart Marcel Schuhen (29) von Darmstadt 98 kein gutes Haar an vielen Aspekten rund um den VAR ließen, mündete der finale Zweitliga-„Doppelpass“ in einen Abgesang auf den Videobeweis.

„Was das Gefühl auf dem Platz angeht, zur Thematik Fußballromantik, hat das dem Sport rein aus Spieler-Sicht etwas weggenommen“, beklagte etwa der Darmstadt-Keeper, während Allofs prognostizierte: „Am Ende wird es trotzdem Fehlentscheidungen geben.“

Talk mit Rudi Brückner ersetzt Zweitliga-„Doppelpass“

An Gesprächsstoff mangelte es dem Zweitliga-„Doppelpass“ bei seiner letzten Ausgabe damit nicht. Dennoch wird das Format durch die neue Programm-Struktur bei Sport1 eingestampft. Der Sendeplatz am Abend wird ab dem 8. August (21 Uhr) ausgerechnet von einem „Doppelpass“-Urgestein eingenommen.

Der langjährige Moderator Rudi Brückner (67) erhält nach seinem zwischenzeitlichen Comeback als Ersatz für den erkrankten Florian König (54) jetzt wieder einen eigenen Talk am Montagabend.

„Rudi Brückner – der Talk am Montag“ wird dann mit verschiedenen Gästen das Geschehen rund um Bundesliga, Europapokal und Nationalmannschaft aufgreifen. Und auch der Videobeweis dürfte im Laufe der Saison immer wieder zu den behandelten Themen gehören. (bc)

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