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Fußball-WM 2026Experten sicher: Doch nicht alle Spiele ausverkauft

Fifa-Boss Infantino hatte vor einer Woche jedes WM-Spiel für „ausverkauft“ erklärt. Laut Medienberichten sollen aber für mindestens 64 Partien noch Tickets verfügbar sein.

Die 104 Spiele der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada sind offenbar doch nicht allesamt ausverkauft!

Wie „The Athletic“/„New York Times“ berichten, sollen seit vergangenen Mittwoch für mindestens 64 Partien noch oder wieder Eintrittskarten erhältlich sein.

Die meisten Anfragen für WM-Partien gingen für Top-Spiele ein

Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte vor einer Woche erklärt, es seien insgesamt 508 Millionen Anfragen für Karten eingegangen, „jedes“ Spiel sei „bereits ausverkauft“.

Allerdings: Laut der Berichte unter Berufung auf Marketingexperten ging eine Vielzahl der angeblich 508 Millionen Anfragen für Topspiele ein.

Für 64 oder mehr Begegnungen, bei denen keine Spitzenmannschaften beteiligt sind, seien daher noch Tickets verfügbar. Dies könne auch an den hohen Preisen für bestimmte Kategorien liegen.

Geplant sind bei der WM 104 Partien an 16 Spielorten in vier Zeitzonen. Die Großteil der Begegnungen (78) soll in den USA stattfinden. Beginnen soll alles mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Azteken-Stadion von Mexiko-City, das Finale ist in New York geplant.

Fifa-Präsident Gianni Infantino

Copyright: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte vor einer Woche erklärt, es seien insgesamt 508 Millionen Anfragen für Karten eingegangen, „jedes“ Spiel sei „bereits ausverkauft“.

Ausscheiden dürften zunächst wohl nur die großen Außenseiter um die Neulinge aus Curacao und Kap Verde. Schließlich erreichen 32 der 48 Mannschaften die erste K.o.-Runde.

Fifa-Boss Gianni Infantino hatte „104 Super Bowls“ versprochen, die dem Weltverband eine Rekordeinnahme in Höhe von elf Milliarden Dollar in die Kasse spülen sollen sieben Milliarden waren es vor vier Jahren in Katar.

Trotz der massiven Kritik an den hohen Eintrittspreisen gab es laut Fifa 508 Millionen Nachfragen für die rund sieben Millionen Tickets. „Alle Spiele sind ausverkauft“, hatte Infantino gejubelt.

Ob die Ränge tatsächlich überall gefüllt sein werden, erscheint jetzt allerdings ähnlich offen wie die Frage, ob wirklich an jedem geplanten Standort gespielt werden kann. Der Drogenkrieg in Mexiko lässt vor allem auf Guadalajara mit Sorge blicken. Boston will aussteigen, wenn bis Mitte März nicht die derzeit eingefrorenen Bundesgelder für die Sicherheit fließen.

Zudem verschreckt die Politik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump mögliche Besucher. Die Todesschüsse von ICE-Beamten, die aggressive Außenpolitik und verschärfte Einreisebeschränkungen für Gäste aus einer Vielzahl von qualifizierten Ländern wirken nicht unbedingt einladend. (red/dpa/sid)

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