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DFB-Pokal Auch Hertha fliegt raus! Berlin-Blamage bei Zweitligist Braunschweig

Berlins Suat Serdar (r.) und Eintrachts Bryan Henning (l.) im Zweikampf.

Berlins Suat Serdar (r.) und Eintracht Braunschweigs Bryan Henning beim Spiel Hertha BSC gegen Eintracht Braunschweig am 31. Juli 2022.

Nach einer Wahnsinns-Partie setzt sich Zweitligist Eintracht Braunschweig gegen Hertha BSC im Elfmeterschießen durch und sichert sich im DFB-Pokal das Ticket für die nächste Runde.

Pokal-Krimi in Braunschweig! Nach einem irren Tore-Spektakel konnte sich die Eintracht gegen Hertha BSC am Sonntag (31. Juli 2022) mit 6:5 nach Elfmeterschießen die nächste Runde sichern.

Die vergangene Saison war beim Hauptstadtklub alles andere als nach Plan gelaufen war, weswegen der „Big City Club“ im ersten Pflichtspiel der neuen Saison ein Zeichen setzten wollte – das ist gegen den Zweitligisten direkt mal ordentlich nach hinten losgegangen.

DFB-Pokal: Hertha BSC scheidet bei Eintracht Braunschweig aus

Dank der zunächst reiferen Spielanlage seiner Mannschaft verlebte der neue Hertha-Coach Sandro Schwarz (43) vor 14.126 Zuschauern fast eine Stunde lang einen relativ ruhigen Abend. Die wenigen Attacken der Niedersachsen stoppte Dedryck Boyata fast im Alleingang, und in der Hertha-Offensive waren Myziane Maolida und auch Dodi Lukebakio ein ums andere Mal zu schnell für die Hintermannschaft der Norddeutschen.

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Braunschweigs Trainer Michael Schiele (44) ärgerte sich mehrfach, wenn die Gäste dank ihrer Handlungsschnelligkeit seine Schützlinge vor große Probleme stellten. Ohne Routinier Jasmin Fejzic im Tor wäre der Pausenrückstand von 0:2 durch die Hertha noch höher ausgefallen. Davie Selke (10.) und Myziane Maolida (42.) hatten getroffen.

Doch nach dem Seitenwechsel bäumte sich Braunschweig gegen das drohende Ausscheiden auf und fand besser ins Spiel. In dieser Phase hatte Pherai noch Pech, er traf in der 53. Minute aus spitzem Winkel den Pfosten des Berliner Tores. Doch nach einer knappen Stunde Spielzeit war die Begegnung wieder völlig offen. Der Ausgleich binnen drei Minuten beflügelte Braunschweig.

Am Ende hieß es Verlängerung – und die startete direkt mal mit einem richtige Dämpfer für den Erstligisten. Herthas Kempf verlor einen entscheidenden Zweikampf gegen den eingewechselten Lion Lauterbach, der daraufhin Tempo machte und das Auge für den mitlaufenden Immanuël Pherai hatte. Der Offensivmann musste nur noch locker einschieben und traf zur 3:2-Führung (91.).

DFB-Pokal: Hertha BSC verspielt 2:0-Führung gegen die Eintracht

Kaum zu glauben, was sich im Eintracht-Stadion abspielte. Hertha verspielte eine 2:0-Führung gegen den Zweitligsten – jedoch sollte das noch nicht das Ende sein.

Die Berliner gaben nicht auf und kamen durch einen Schuss von Toussart noch zum Ausgleich (103.). Nur zwei Minuten später rappelte es wieder im Kasten der Eintracht. Nach feinem Pass von Jovetic hebt Lukebakio den Ball gefühlvoll über Keeper Fejzic und versenkte zum 4:3 (105.). Viele dachten womöglich, jetzt ist das Spiel entschieden – doch nicht mit den Braunschweigern.

Nach wundervollem Kombinationsspiel schoss Bryan Henning mit einem platzierten Rechtsschuss in die linke untere Ecke und rettete sein Team mit dem Tor zum 4:4 ins Elfmeterschießen (118.).

Das Glück lag am Ende beim Zweitligisten. Durch einen vergebenen Elfmeter von Berlins Kempf schoss Henning seine Eintracht in die nächste Pokalrunde. (sid, fr)

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