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„Das ist peinlich“Debakel für Moukoko – Mitspieler schämt sich

Ein Spitzenverein im freien Fall. Youssoufa Moukoko erlebt mit dem FC Kopenhagen den nächsten Tiefpunkt seiner einst so hoffnungsvoll gestarteten Karriere.

Der FC Kopenhagen am Tiefpunkt – und das nächste Debakel für Youssoufa Moukoko. Bei Spielern und Verantwortlichen herrscht absolute Krisenstimmung.

„Das ist peinlich und ein schwarzer Tag für uns“, gestand Trainer Jacob Neestrup. Der frühere Bundesliga-Profi Thomas Delaney, der wie Moukoko mal bei Borussia Dortmund unter Vertrag war, fand noch drastischere Worte: „Ich schäme mich zutiefst. Das ist die Hölle.“

Moukoko entpuppt sich als Flop

Ein beispielloses Fiasko ist für Dänemarks Vorzeigeklub nun traurige Realität. Der Verein, der als aktueller Double-Gewinner und Rekordchampion (16 Titel) in die Saison gegangen war, muss in die Abstiegsrunde! Ein tiefer Fall für den Klub, der es in den vergangenen vier Saisons dreimal in die Champions League geschafft hat. 

Die Talfahrt ist dramatisch. Kopenhagen stand bis Mitte September noch an der Tabellenspitze, bevor der Absturz begann. Das Team sammelte aus den zurückliegenden sieben Begegnungen gerade mal einen mickrigen Zähler. Ein eigener Erfolg am letzten Spieltag hätte zur Teilnahme an der Meisterrunde genügt. Stattdessen kassierte die Mannschaft eine 1:2-Pleite gegen Randers FC durch einen späten Treffer. Zum ersten Mal, seit das Liga-System 2020 umgestellt wurde, hat Kopenhagen die Meisterrunde nicht erreicht.

Somit ist klar: Der Klub wird die Spielzeit mit dem miesesten Ergebnis seit dem Jahr 2000 abschließen. Ein Abstieg in die zweite Liga ist mit einem Polster von zehn Zählern auf Silkeborg IF (Platz elf) zwar unwahrscheinlich, aber die Schmach ist riesig. Und als wäre das sportliche Chaos nicht genug, gibt es auch Ärger mit der Infrastruktur: Auf dem Trainingsareal wurde vor Kurzem massiver Schimmel entdeckt. Das berichtet „SPOX“.

Im Fokus der Kritik: Youssoufa Moukoko. Das frühere Supertalent von Dortmund kam im Sommer für eine Ablöse von fünf Millionen Euro, nachdem schon seine Zeit bei OGC Nizza als Leihspieler alles andere als optimal verlaufen war. Mit dieser Summe war er der drittteuerste Einkauf in der Geschichte des Vereins.

Der 21 Jahre alte Angreifer stand anfangs noch in der Startformation, musste aber zuletzt meist auf der Ersatzbank schmoren. Seine Ausbeute ist ernüchternd: gerade einmal drei Treffer und eine Vorlage in der Liga. Gerüchten zufolge wollte der Klub ihn im Winter trotz laufenden Vertrags bis 2030 bereits wieder abgeben, doch es meldete sich kein Interessent.

Aber Moukoko ist bei weitem nicht die einzige Baustelle. Man blätterte vier Millionen Euro für den 17 Jahre alten Polen Dominik Sarapata hin, der dann aber ohne auch nur ein Spiel zu machen im Winter leihweise wieder nach Hause geschickt wurde. Zugleich konnte der Verein wichtige Abgänge nicht kompensieren, wie etwa den von Victor Froholdt, der für 20 Millionen Euro zum FC Porto ging. Wegen der verfehlten Transferstrategie musste Sportdirektor Sune Smith-Nielsen bereits seinen Hut nehmen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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