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FC wird Kaufoption ziehenKaminski will wohl Ausstiegsklausel in Köln-Vertrag haben

Jakub Kaminski springt in die Luft und jubelt.

Copyright: IMAGO/Brauer-Fotoagentur

Jakub Kaminski ist die Allzweckwaffe des 1. FC Köln.

Dass der 1. FC Köln die Kaufoption für Jakub Kaminski ziehen wird, gilt als sicher. Der Pole will in seinem FC-Vertrag aber wohl eine Ausstiegsklausel einbauen lassen.

Er ist die Allzweckwaffe des 1. FC Köln, gehört zu den besten Fußballern im Kader. Noch ist Jakub Kaminski (23) allerdings nur ausgeliehen vom VfL Wolfsburg. Dass der FC die Kaufoption ziehen wird, ist schon länger klar.

Danach bekommt Kaminski einen eigenen Köln-Vertrag – in dem es aber auch eine Klausel geben soll, die dem FC nicht ganz so gut schmecken könnte!

1. FC Köln: Jakub Kaminski nicht mehr wegzudenken

Der Pole ist seit Sommer aus der Autostadt ausgeliehen, stand seitdem in jedem Bundesligaspiel auf dem Platz und verpasste dabei sogar nur 19 Minuten (fünf Tore, zwei Vorlagen)! Zudem hat er bis auf Stürmer, Torwart und Innenverteidiger quasi schon jede Position gespielt.

Trainer Lukas Kwasniok (44) schätzt die Polyvalenz des 23-Jährigen, schwärmt in guter Regelmäßigkeit von Kaminski. Im November 2025 sagte er über ihn: „Er macht auf jeder Position gute Spiele, das ist einfach so.“

Der FC hat sich eine Kaufoption für Kaminski über 5,5 Millionen Euro gesichert. Angesichts dessen, dass der geschätzte Marktwert des polnischen Nationalspielers (27 Länderspiele) mittlerweile bei 12 Millionen Euro liegt (laut „transfermarkt.de“), ein richtig guter Deal.

Klar ist, dass Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) die Klausel definitiv ziehen wird. Doch wie geht es danach weiter? Kaminski wird seinen neuen FC-Vertrag unterzeichnen – in dem es auch eine Ausstiegsklausel geben soll. Das berichtet der „Kicker“. Wie hoch diese genau sein wird, ist nicht klar. Sie dürfte aber um einiges höher als die jetzige Kaufoption sein.

Mit Polen will sich Kaminski im März in den Playoffs für die WM 2026 qualifizieren, um dann im Sommer das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko zu spielen. Sollte das Vorhaben klappen und Kaminski eine starke WM spielen, könnten interessierte Vereine die Ausstiegsklausel in seinem FC-Vertrag aktivieren.

Das ist aber alles noch Zukunftsmusik, vorher steht für Kaminski und den 1. FC Köln auch noch der Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga an.

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