Vom BVB-Shootingstar zum Sorgenkind: Steht Moukoko vor dem Rauswurf?
Keiner will ihn mehrEx-BVB-Juwel steht vor dem Scherbenhaufen seiner Karriere

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Fußballer Youssoufa Moukoko, Magnus Jensen und Simon Waever im Spiel
Aktualisiert
Für Youssoufa Moukoko läuft es in Dänemark alles andere als glatt. Das ehemalige Top-Talent von Borussia Dortmund ist beim FC Kopenhagen nicht mehr erste Wahl.
Trainer Jacob Neestrup ließ den Stürmer bei drei der vergangenen vier Pflichtpartien die kompletten 90 Minuten auf der Bank schmoren. Ein harter Dämpfer für den jungen Angreifer.
Keiner will Youssoufa Moukoko
Und es wird noch schlimmer: Angeblich prüft der Verein bereits, wie er den deutschen U21-Nationalspieler im aktuellen Transferfenster schnellstmöglich abgeben kann. Sportchef Sune Smith-Nelsen soll demzufolge nach möglichen Abnehmern Ausschau halten, aber für Moukoko hat sich anscheinend noch kein Interessent gemeldet. Das berichtet die dänische Zeitung „Bold.dk“.
Dabei waren die Erwartungen riesig, als Moukoko im Sommer 2025 für fünf Millionen Euro Ablöse von Dortmund nach Kopenhagen kam. Sein Arbeitspapier ist dort bis 2030 gültig. Nach komplizierten Jahren beim BVB und einer verkorksten Leihe zum OGC Nizza sollte seine Laufbahn in der dänischen Metropole endlich wieder zünden.
Dabei gab sich Moukoko im Oktober gegenüber dem „kicker“ noch kämpferisch: „Ich werde da wieder rauskommen, ich weiß es. Ich bin mein größter Kritiker. Ich weiß, dass das nicht mein Level ist. Ich weiß, dass ich dieser Mannschaft helfen werde.“ Seine anfänglichen Probleme begründete er so: „Wahrscheinlich hat jeder erwartet, dass ich nach Dänemark gehe und die Liga zerschieße, aber ich habe zwei Jahre lang fast nie 90 Minuten gespielt. Dann plötzlich alle drei Tage zu spielen, ist erst mal ein Brett.“
Doch von regelmäßiger Spielpraxis ist er heute weit entfernt. In den letzten neun Liga-Partien schoss der 21-Jährige nur ein einziges Tor, das letzte Mal Anfang November. In der Stürmer-Hierarchie des Klubs stehen Viktor Dadason (17), Andreas Cornelius (32) und der ehemalige Schalke-Profi Jordan Larsson (28) deutlich vor ihm.
Auch für den FC Kopenhagen selbst verläuft die Spielzeit durchwachsen. In der heimischen Superliga belegt der amtierende Meister nur den ernüchternden fünften Rang. Der Abstand zum Spitzenreiter Aarhus GF ist bereits auf zwölf Zähler angewachsen.
Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber in der Königsklasse: Dort hat die Mannschaft als 26. der Tabelle vor der letzten Runde noch die Möglichkeit, in die Playoffs für die K.o.-Phase einzuziehen. Am Mittwoch steht dafür eine Reise zum FC Barcelona an. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

