Nicolas Jackson ist zwar nur für eine Saison per Leihe beim FC Bayern, hat aber trotzdem rund 16 Millionen Euro gekostet! Das teure Missverständnis wird im Sommer wieder ein Ende haben.
Hoeneß wusste es schonAbschied im Sommer: Bayern-Star hat keine Zukunft mehr
Ein Bild, das alles sagt: Nach dem 3:2-Erfolg über Frankfurt stürmte Nicolas Jackson als erster Spieler aus der Münchner Arena – ohne ein Wort, ohne einen Gruß.
Während seine Teamkollegen vom FC Bayern oft fröhlich aus der Umkleide kommen, zieht sich der Senegalese immer mehr zurück. Sein Frust ist mit Händen zu greifen.
FC Bayern: Jackson-Leihe ein teures Missverständnis
Kein Wunder, denn seine Bilanz beim deutschen Top-Klub ist traurig: Er ist praktisch nur noch auf der Bank. Nur ein einziges Spiel über die komplette Distanz von 90 Minuten hat er seit dem Start der Saison absolviert – beim entspannten 5:1-Erfolg auf Zypern gegen den FC Pafos. Das berichtet „Sport1“.
Richtig mies wurde es nach dem Afrika-Cup: In sieben möglichen Spielen durfte er nur viermal ran, was in der Summe nur karge 99 Minuten Einsatzzeit bedeutet. Dieser Umstand führt zu schlechter Stimmung, die laut der „Sport Bild“ inzwischen im gesamten Klub wahrgenommen wird.
Dass er auch nächste Saison noch in München spielt, ist quasi undenkbar. Der Angreifer kam auf Leihbasis vom FC Chelsea, und die Bayern hätten die Option, ihn dauerhaft zu holen. Aber der Knackpunkt ist das Geld: Stolze 65 Millionen Euro verlangen die Londoner. Für die Bosse in München ist dieser Betrag schlichtweg zu viel.
Hinzu kommt, dass eine im Leihdeal verankerte Kaufpflicht ins Leere läuft. Uli Hoeneß hatte Anfang September 2025 im „Doppelpass“ verraten, woran diese geknüpft war: Sie hätte nur gegriffen, wenn Jackson 40 Pflichtspiele mit mehr als 45 Minuten bestritten hätte. Dieses Ziel war von Anfang an unrealistisch und ist jetzt unerreichbar.
Coach Vincent Kompany hält sich bedeckt, wenn die Sprache auf Jackson kommt, und verteilt stattdessen Lob an seinen Spieler. „Das Einzige, was ich weiß, ist, dass wir sehr glücklich sind, ihn zu haben“, sagte der belgische Trainer am Wochenende. Zu dessen Zukunft wollte er sich aber nicht äußern: „Jede Entscheidung über den Sommer wird mit Nicolas selbst und zwischen den Klubs besprochen. Ich habe jetzt keine Antwort.“
Kompany ist sich bewusst, dass er auf Jackson in naher Zukunft eventuell angewiesen ist, und versucht daher, die Stimmung hochzuhalten. Ein Platz in der ersten Elf ist für ihn aber außer Reichweite. Nur falls Top-Stürmer Harry Kane eine Verschnaufpause erhält oder der Meistertitel schon sicher ist, winken Jackson mehr Spielminuten. Das wäre für den Senegalesen eine kleine Chance, sich für eine Rückkehr zum FC Chelsea oder für neue Vereine interessant zu machen. Doch an der Säbener Straße hat man mit dem Thema anscheinend schon abgeschlossen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

