Auf den Spuren von Podolski & Co. Chelseas deutsche Profis sorgen für CL-Kuriosum

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Kai Havertz (r.) und der FC Chelsea feierten am Mittwoch in der Champions League einen ungefährdeten 4:0-Erfolg bei FK Krasnodar mit Tonny Vilhena.

Köln – Bevor es für den BVB (zu Hause gegen Zenit Sankt Petersburg) sowie RB Leipzig (bei Manchester United) am Mittwochabend in der Champions League zur Sache ging, standen zuvor zwei frühe Spiele auf dem Plan. Dabei waren mit dem FC Chelsea (bei FK Krasnodar) sowie Vorjahres-Finalist Paris Saint-Germain (bei Istanbul Basaksehir) zwei echte europäische Fußball-Schwergewichte im Einsatz.

Für beide Favoriten gab es am Ende glatte Siege: Chelsea triumphierte 4:0, PSG sicherte sich beim 2:0-Auswärtserfolg drei Zähler.

Und es kam zu einem Kuriosum: Chelsea-Coach Frank Lampard (42) schickte in Russland mit Kai Havertz (21), Timo Werner (24) sowie Antonio Rüdiger (27) erstmals seine drei deutschen Nationalspieler gemeinsam von Beginn an aufs Feld.

Havertz, Werner & Rüdiger auf den Spuren dreier deutscher Weltmeister

Zum überhaupt erst zweiten Mal in der Geschichte der Königsklasse standen drei Deutsche bei einem nicht-deutschen Klub in der Startelf: Beim FC Arsenal hatten am 11. März 2014 die drei späteren deutschen Weltmeister Lukas Podolski (35), Per Mertesacker (36) und Mesut Özil (32) im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Bayern in der Startelf gestanden. Das Spiel endete damals 1:1 (Tor: Podolski), Arsenal schied allerdings dennoch aus.

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Arsenal-Profi Lukas Podolski (l.), hier im Duell mit Bayern-Kapitän Philipp Lahm, gelang am 11. März 2014 im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim 1:1 ein Tor gegen den deutschen Rekordmeister.

Für Chelsea wurden nun, sechs Jahre später, ebenfalls zwei Deutsche zum Erfolgsfaktor: Havertz sammelte beim ersten Treffer einen Assist, fand nach 37 Minuten Callum Hudson-Odoi (19), der das 1:0 für die Blues erzielte. Dabei profitierte der Youngster allerdings von einem dicken Patzer des jungen Krasnodar-Keepers Matvei Safonov (21), der den Schuss des Engländers durchrutschen ließ. Zuvor hatte Jorginho (28) für Chelsea einen Elfmeter nur an den Pfosten geschossen (14.).

Besser machte es dann Werner: Als es in der 76. Minute erneut Strafstoß gab, schnappte sich der Ex-Leipziger die Kugel und vollendete zum 2:0 – es war sein erster Champions-League-Treffer für seinen neuen Klub. Obendrein lieferte der schnelle DFB-Stürmer nur drei Minuten später noch die Vorlage für das 3:0 von Hakim Ziyech (27). Christian Pulisic (22) legte in der Schlussminute noch das Tor zum 4:0-Endstand nach.

Paris Saint-Germain muss Ausfall von Neymar verkraften

PSG-Trainer Thomas Tuchel (47) und sein Team taten sich unterdessen in Istanbul beim türkischen Meister lange ungemein schwer. In der 26. Minute musste der deutsche Coach zudem seinen Superstar Neymar (28) verletzungsbedingt auswechseln. Wie schwer die Blessur des Brasilianers ist, ist noch nicht bekannt.

Doch auch ohne Neymar sicherte sich PSG am Ende den Sieg: Moise Kean (20) war nach seinem Doppelpack in der zweiten Halbzeit (64., 79.) der gefeierte Mann bei den Parisern. (kos)

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