Der Nationalspieler und BVB-Profi bereut seinen Fehler, „gedankenlos“ gehandelt zu haben – und ist bereit, die Konsequenzen zu tragen.
BVB und DFB einigen sichDas winkt Adeyemi nach Waffen-Ärger
Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi von Borussia Dortmund hat sich nach dem Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes bei seinem Club und der Nationalmannschaft entschuldigt. Außerdem bekommt er eine Strafe vom BVB und vom DFB.
„Es fällt mir nicht leicht, darüber zu sprechen. Anfang 2024 habe ich aus Leichtsinn und ohne wirklich darüber nachzudenken, was ich da tat, eine sogenannte ‚Mystery Box‘ im Internet bestellt“, teilte Adeyemi bei Instagram mit.
Karim Adeyemi wird sich in einem sozialen Projekt engagieren
„Darin haben sich auch Gegenstände, die waffenrechtlich nicht erlaubt sind. Viele Monate später wurde das Paket zugestellt, und es ist ungeöffnet bei der Polizei gelandet“, so der Fußballer weiter.
Der Strafbefehl mit einer festgesetzten Geldstrafe von 60 Tagessätzen war bereits am 30. Oktober rechtskräftig geworden, wie Oberstaatsanwalt Michael Burggräf mitteilte.
„Trotzdem war es ein riesiger Fehler. Einer, der mir sehr leidtut, mich viel gekostet hat und den ich zutiefst bereue. Ich weiß, dass ich in der Öffentlichkeit stehe und eine Vorbildfunktion habe. Der bin ich dabei nicht gerecht geworden. Genau deshalb schmerzt es mich umso mehr, dass ich so leichtsinnig gehandelt habe“, sagte der BVB-Profi.
Adeyemi muss sich außerdem in Absprache mit seinem Club und dem DFB für ein soziales Projekt in der Dortmunder Nordstadt engagieren und demnächst mit Kindern gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren. Darauf haben sich BVB-Geschäftsführer Lars Ricken und DFB-Sportdirektor Rudi Völler geeinigt.
Rudi Völler hatte für Adeyemis Verhalten zuvor deutliche Worte gefunden. „Das ist nicht in Ordnung. Das habe ich ihm auch immer gesagt. Das ist naiv oder dumm, egal, wie man es dann nennt“, so der DFB-Direktor. (dpa/oke)

